Inspektion am Schmutzwasserkanal

Über die Gullydeckel wird der Schmutzwasserkanal inspiziert
  • Über die Gullydeckel wird der Schmutzwasserkanal inspiziert
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Seppensen. Die letzten Nächte waren für Bürger im Buchholzer Stadtteil Seppensen lauter als sonst. Der Landkreis inspizierte ein mehrere hundert Meter langes Teilstück des Schmutzwasser-Hauptkanals, der von Lüllau über Buchholz zur Kläranlage in Glüsingen (Gemeinde Seevetal) führt. "Wir müssen von innen in den Kanal hineinschauen. Dafür ist es notwendig, den Kanal zuerst gründlich zu reinigen", sagt Henning Bohne vom Landkreis Harburg. Das sei mit Lärm verbunden, könne aber nur in der Nacht gemacht werden. "In der Zeit von 1 bis 7.30 Uhr fällt die geringste Menge an Schmutzwasser an", erklärt Bohne.
Der Schmutzwasserkanal ist 30 Jahre alt und hat einen Durchmesser zwischen 40 und 70 Zentimetern. Mit der Inspektion sollen mögliche Lecks gefunden werden, die mit Hilfe von Spezialrobotern geschlossen würden. "Der Kanal macht aber einen guten Eindruck", sagt Bohne nach den ersten Erkundungen. "Wir gehen derzeit nicht davon aus, an diesem Kanal etwas reparieren zu müssen." Die nächste Inspektion dieses Schmutzwasserkanals ist in zehn Jahren fällig.

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