Keine direkten Zahlungen der Stadt beim Ausbau des Peets Hoff

Die Bauarbeiten am Peets Hoff werden sich voraussichtlich noch acht Wochen hinziehen
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os. Buchholz. Die Stadt Buchholz leistet für die Herrichtung der neuen Fußgängerzone am Peets Hoff keine direkten Zahlungen an die Baufirmen. "Wir rechnen mit der DC Commercial ab, die über einen städtebaulichen Vertrag der Auftragnehmer der Bauarbeiten ist", sagt Jürgen Steinhage, Leiter Betriebe bei der Buchholzer Stadtverwaltung, auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
Zuvor hatte SPD-Ratsherr Christoph Selke Auskünfte über den Fortgang der Bauarbeiten von Wilfried Geiger eingefordert und damit offenbar einen wunden Punkt beim Bürgermeister getroffen. Immerhin beteiligt sich die Stadt Buchholz mit rund 500.000 Euro an der Neugestaltung der Innenstadt, die im Zuge des Baus der "Buchholz-Galerie" beschlossen wurde. Nach dem Ende aller Arbeiten werde man mit DC Commercial eine letzte Abrechnung machen, sagt Steinhage.
Die Bauarbeiten am Peets Hoff zwischen der Galerie und dem Famila-Markt werden sich voraussichtlich noch acht Wochen hinziehen. "Mitte Juli sollte alles fertig sein. Das ist ein realistisches Ziel", erklärt Steinhage. Kleinere Restarbeiten könnten allerdings auch später noch anfallen.

KOMMENTAR
Das ist nicht
der Markusplatz
Warum dauern die Bauarbeiten am Peets Hoff eigentlich so lange? Das fragen sich immer mehr Passanten und Geschäftsleute in der Innenstadt. Hier wird nicht der Markusplatz hergerichtet, sondern eine überschaubere Innenstadt-Fläche in Buchholz. Mitte Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, neun (!) Monate nach Eröffnung der Buchholz-Galerie. Das ist inakzeptabel. Buchholz hat einen schlechten Job gemacht: Wer 500.000 Euro bezahlt, muss eine schnellere Fertigstellung einfordern - langer Winter hin oder her. Oliver Sander

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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