Showdown um Schwarzbau: Stichtag 31. März

Im September traf sich Prosper-Christian Otto (li.) mit Vertretern der Stadt - es ging um den Abriss von Teilen der Außenanlagen
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  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Jetzt wird es ernst für Prosper-Christian Otto: Bis zum kommenden Sonntag, 31. März, muss der Berufssänger Teile seines zu großen Teilen schwarz gebauten Wohnhauses im Buchholzer Landschaftsschutzgebiet Sprötze-Höllental zurückbauen. Tut er das nicht, droht ihm der Komplettabriss der 177-qm-Immobilie. Im vergangenen September waren bereits Teile der Außenanlagen - u.a. ein Schwimmbad und ein Schuppen - abgerissen worden.
Wie berichtet, streiten Otto und die Stadt Buchholz seit Jahren vor Gericht. Otto hatte erfolgreich gegen einen Bebauungsplan geklagt, mit dem die Stadt fast 200 Häuser, die nach dem zweiten Weltkrieg weitgehend ohne Baugenehmigung errichtet wurden, nachträglich legalisieren wollte. Ottos Erfolg wurde zum Pyrrhussieg: Die Stadt verfügte für den Schwarzbau den Abriss bis Ende März.
Otto kündigt an, sich "mit allen zulässigen Mitteln" zu wehren. Er setze aber auf eine einvernehmliche Lösung: "Mir liegt nicht an einer Verschärfung der Situation. Ich biete an, mich noch einmal mit Herrn Geiger zu treffen." Er sei optimistisch, dass sein Wohnhaus stehen bleibt: "Sonst würde ich nicht so lange prozessieren."

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