Eingangstor im Norden
So hässlich ist Buchholz

Schön ist anders: die Ampelanlage zwischen der Brauerstraße und der Straße "Am Stucksberg" sollte schon in Betrieb sein
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AUF EIN WORT

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Wer aus dem Norden kommt, trifft auf eine wenig einladende Szenerie Buchholz ist die einwohnerreichste Stadt im Landkreis Harburg. Wenn man aus Richtung Norden in die Nordheidestadt fährt, in der mehr als 40.000 Menschen leben, bekommt man den Eindruck, man fährt nach Hintertupfingen. Das Einfallstor ist unansehnlich und eines Mittelzentrums kaum würdig!
Es beginnt an der Kreisstraße zwischen Dibbersen und Vaensen. Dort, auf Höhe der kleinen Straße "Am Stucksberg" auf der einen und der Brauerstraße, der Zufahrt zum Gewerbegebiet Vaenser Heide, auf der anderen Seite hat die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH) auf Anweisung der Stadt eine Ampelanlage eingerichtet. Die über der Straße hängenden Kabel erinnern stark an die unansehnliche Kreuzung Nordring/Buenser Weg ein paar hundert Meter weiter.
Grund für den Bau der Ampel ist der erwartete stärkere Verkehr nach Fertigstellung des TIP Innovationsparks Nordheide durch die WLH. Aber: Gerade entsteht erst der erste Hochbau im TIP, die meisten Neuzugänge werden erst im kommenden Jahr überhaupt anfangen zu bauen. Mein Tipp: Entweder man entfernt die wild über der Straße hängenden Kabel oder man nimmt die Ampel in Betrieb. Das sollte laut Aussage von Matthias Krohn, Chef der Buchholzer Verkehrsbehörde, längst der Fall sein.
Die bereits beschriebene Hauptkreuzung Nordring/Buenser Weg ist und bleibt der unansehnlichste Teil des Ortseinfallstors. Eigentlich als Provisorium geplant, sorgt die unschöne Ampelanlage seit mehr als sieben (!) Jahren für Kopfschütteln bei den Passanten. Problem: Die Planung für den Kreisel, der dort entstehen soll, hat sich in der Vergangenheit immer wieder verzögert, teilweise durch durchschaubare politische Manöver im Kreistag von Kreiselgegnern z.B. aus Teilen der SPD (Norbert Stein) und von den Freien Wählern. Der jetzt für 2022 vorgesehene Bau des Kreisels muss dringend und ohne Zeitverzögerung vorangetrieben werden. Die derzeitige Situation ist ein Armutszeugnis für die Stadt und den Tourismusstandort Buchholz. Das müssen auch Kreistagsmitglieder begreifen, die nicht in Buchholz wohnen wie Willy Klingenberg (Freie Wähler).
Was schnell geschehen könnte: Der Bauzaun, der anscheinend ohne Nutzen an der Kreuzung herumsteht, sollte entfernt werden.
Worum sich Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse kümmern muss: Hinter dem Kreisel ist an der Hamburger Straße der Seitenraum mit Laub, Baumnadeln und Dreck verschmutzt - und zwar nicht temporär, sondern dauerhaft. Röhse sollte den Reinigungstakt hinterfragen. Es müsste auch in seinem Interesse sein, dass "seine" Stadt eine bessere Wirkung auf Bürger und Besucher hat, als es derzeit der Fall ist.
Oliver Sander

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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