Stadt spart 52.000 Euro

Die Stadt muss den Grünstreifen am Uhlengrund nicht kaufen
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Aus der Abteilung "Wissen"

Einigung mit Investor: Buchholz muss Gehweg am Uhlengrund nicht kaufen

os. Buchholz. "Es gibt nach den Verhandlungen nur Gewinner. Jeder hat das bekommen, was er haben wollte." Dieses Fazit zieht Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse nach der Einigung mit dem Investor "terra Real Estate", durch die die Stadt mehr als 52.122 Euro spart. Die Stadt braucht einen Gehweg am Uhlengrund nicht zu kaufen, den sie nicht sinnvoll hätte nutzen können.
Wie berichtet, hatte die Immobiliengesellschaft am Uhlengrund ein rund 4.900 Quadratmeter großes Grundstück erworben. In dem seit 2003 gültigen Bebauungsplan "Wilhelm-Raabe-Weg" ist eine 438 Quadratmeter große Teilfläche als Fußweg festgelegt. Die Stadt hätte dem Investor dieses Areal abkaufen müssen - für 70 Prozent des Bodenrichtwertes. Der liegt am Uhlengrund bei 170 Euro pro Quadratmeter (70 Prozent davon sind 119 Euro) - die Stadt hätte damit exakt 52.122 Euro zahlen müssen (438 qm x 119 Euro). Man müsse einen wenig wertvollen Weg kaufen, der nicht als übergeordneter Wanderweg zu nutzen sei, hatte Röhse im WOCHENBLATT erklärt.
Jetzt einigten sich die Stadt und Andreas Tietz von "terra Real Estate" darauf, den Fußweg-Kauf nicht zu realisieren. Der neue Eigentümer räumt der Stadt ein Wege- und Leitungsrecht ein. "Wir können das Geld jetzt für sinnvolle, andere Investitionen verwenden", sagte Röhse. Die "terra Real Estate" kann das Grundstück, das in kleinere Parzellen unterteilt werden soll, nun besser ausnutzen. "Die drei Meter, die wir für den Fußweg verloren hätten, hätten uns weh getan", erklärt Andreas Tietz dem WOCHENBLATT.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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