„Wir haben es satt!“ - Organisationen rufen zu Protest-Aktion in Berlin auf

(mum). Anlässlich der „Grünen Woche“ in Berlin rufen Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisationen wie BUND, NABU, NaturFreunde und Brot für die Welt zu einer Demonstration am Samstag, 16. Januar, ab 12 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin auf. Das Motto lautet: „Wir haben es satt!“
Wie in den vergangenen fünf Jahren richtet sich der Protest gegen Gentechnik auf dem Acker, gegen tierquälerische Massentierhaltung und gegen die weltweite Industrialisierung der Landwirtschaft. „Die Gefahren sind täglich sichtbar“, sagt Herbert Maliers (Greenpeace Buchholz). „Durch Massentierhaltung werden Antibiotika-Resistenzen gefördert. Das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend und unser Trinkwasser ist durch Nitrate und Pestizide belastet.“
Die Organisatoren fordern gesunde und ökologische, regional erzeugte Nahrungsmittel - zu fairen Preisen und Marktbedingungen in Europa und weltweit. Sie fordern einen internationalen Handel, der sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht an den Interessen der Agrarkonzerne orientiert. „Es gibt bewährte Alternativen, bei denen Menschen, Tiere und Umwelt geachtet werden und Bauernhöfe eine Zukunft haben“, sagt Elisabeth Bischoff (BUND Elbe-Heide).
• Die Buchholzer Umweltgruppen BUND, Greenpeace und NABU organisieren einen Bus zur Demonstration. Informationen gibt es unter der Nummer 04181 - 97914 oder via E-Mail an alexavetter@t-online.de.

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