Corona-Hilfen leichter beantragen

(nw/tw). Basierend auf einem Vorschlag des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums hat der Bund nun einer vereinfachten Abwicklung der Überbrückungshilfe II zugestimmt. Denn die im Dezember zusätzlich eingeführten Nachweispflichten, die auf das Europäische Beihilfenrecht zurückgehen, hatten viele Steuerberater, Wirtschafsprüfer und Rechtsanwälte verärgert. Deshalb wird jetzt die Kleinbeihilfenregelung als Grundlage genommen. So müssen Antragsteller nur noch die Nachweise für eine Förderung bringen, die auch schon beim Programmstart vorgesehen waren.
Die Überbrückungshilfe II ersetzt für die Monate September bis Dezember 2020 einen Teil der betrieblichen Fixkosten. Wie hoch die Förderung ausfällt, ist abhängig vom jeweiligen Umsatzrückgang - sie kann bis zu 90 Prozent betragen. Insgesamt liegt die maximale Fördersumme für diese vier Monate bei 200.000 Euro. In Niedersachsen wurden im Zuge der Überbrückungshilfe II bisher 9.419 Anträge mit einem Volumen von gut 160 Millionen Euro gestellt. Weitere Anträge können noch bis zum 31.03.2021 über das zentrale Portal des Bundes www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de beantragt werden. Auch das Nachfolgeprogramm, die Überbrückungshilfe III, wird über das zentrale Portal ab Mitte Februar beantragt werden können.

Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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