Das Kfz-Sonderkündigungsrecht nutzen und sparen

Für die Kfz-Versicherung gibt es Sonderkündigungsrechte, die der Autohalter beachten sollte
  • Für die Kfz-Versicherung gibt es Sonderkündigungsrechte, die der Autohalter beachten sollte
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  • hochgeladen von Axel-Holger Haase

ah. Landkreis. Noch bis Donnerstag, 30. November, können die meisten Autofahrer entscheiden, ob sie ihre Kfz-Versicherung kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln. Vergleichen lohnt sich, denn die Preisspannen zwischen den einzelnen Anbietern sind erheblich: Ein paar hundert Euro pro Jahr lassen sich so oft einsparen. Wechselwillige sollten also in mehreren Portalen gleichzeitig recherchieren und dieses Ergebnis am besten noch einmal mit der Berechnung eines günstigen Anbieters vergleichen.

Doch mit dem Preisvergleich allein ist es nicht getan: Man muss auch wissen, wie ein Wechsel vonstattengeht. In der Regel läuft, so die HUK-COBURG, ein Kfz-Versicherungsvertrag vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines Jahres. Wird der Vertrag nicht spätestens einen Monat vor Ablauf gekündigt, verlängert er sich automatisch um ein Jahr. Wer zum 1. Januar wechseln will, muss dies bis einschließlich 30. November tun.

Entscheidend für die Wirksamkeit der Kündigung ist ein fristgerechter Eingang beim Versicherer. Doch oft ist der Stichtag vorbei und die Rechnung der Kfz-Versicherung lag noch nicht im Briefkasten. Was ist, wenn sie erst nach diesem kommt und man eben erst später erfährt, dass die Kfz-Versicherung im kommenden Jahr teurer wird. Muss man zwangsläufig beim bisherigen Versicherer bleiben? Nein! Denn es gibt das Sonderkündigungsrecht: Erst mit Erhalt der Beitragsrechnung und Kenntnis über den höheren Beitrag bläuft die einmonatige Kündigungsfrist. Darum sollte die Rechnung genau gelesen werden. Dem Wechsel zu einem günstigeren Kfz-Versicherer steht dann auch nach dem Stichtag nichts mehr im Weg.

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