Eine energetische Sanierung spart immense Kosten
Die Immobilie fit für die Zukunft machen

Ein Heizungstausch sollte bei der energetischen Sanierung berücksichtigt werden
  • Ein Heizungstausch sollte bei der energetischen Sanierung berücksichtigt werden
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  • hochgeladen von Axel-Holger Haase

Falls das Haus oder die Wohnung in die Jahre gekommen sind oder eine alte Immobilie gekauft wurde, lohnt es sich, diese energetisch zu sanieren. Dieser Vorgang macht ein Gebäude energetisch fit: Der Energieverbrauch für Heizung, Warmwasseraufbereitung und Belüftung wird durch gezielte Maßnahmen minimiert. Das senkt die Kosten spürbar - für Immobilienbesitzer und für Mieter. Bevor es mit dem Sparen losgehen kann, muss aber investiert werden. Deshalb ist die Frage nach den Kosten ganz erheblich für Hausbesitzer.
Die Sanierungskosten sind von vielen Faktoren abhängig:
Zunächst spielt die Bausubstanz eine große Rolle. Wann wurde das Haus gebaut? Wurde schon einmal saniert? In welchem Zustand ist das Haus? Hat das Haus Asbest auf dem Dach? Wie groß ist das Haus?
Zweitens sind die Wünsche der Hausbewohner wichtig: Was soll mit der Sanierung erreicht werden? Welche Materialien sollen zum Einsatz kommen und welche Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden? Je nachdem, was Hausbesitzer auf ihrer Wunschliste haben, können sich die Kosten erheblich unterscheiden.
Auf der sicheren Seite ist der Immobilienbesitzer, wenn er einen Fachmann an seiner Seite hat. Dieser begutachtet das Haus, nimmt die Wünsche des Eigentümers auf und bespricht die notwendigen Maßnahmen. Der Fachmann erstellt einen Plan der ungefähren Kosten für die energetische Sanierung.

Folgende energetischen Sanierungen kommen in Betracht:
Fassade/Außenwand
- Außendämmung (Wärmedämm-Verbundsystem - WDVS)
- Innendämmung
Dach
- Dachdämmung
- Dämmung der obersten Geschossdecke
Boden und Keller
- Perimeterdämmung (Kelleraußenwände)
- Kellerdeckendämmung
Heizung
- Heizung erneuern
- Wärmepumpe
- Solarthermieanlage installieren
Lüftungsanlagen
- kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Fenster
- Sanierung
- Austausch und Erneuerung

Bei einer energetischen Sanierung sollten die einzelnen Maßnahmen aufeinander abgestimmt sein. So kann die Erneuerung der Fenster und der Einbau eines Wärmedämm-Verbundsystems kombiniert werden. Auch ist es sinnvoll, erst zu dämmen und dann eine Heizungsanlage einzubauen. Diese kann dann kleiner dimensioniert werden. In Deutschland entfallen über zwei Drittel des gesamten Energiekonsums im Haushalt auf die Raumheizung. Die große Zahl älterer Gebäude fällt dabei besonders ins Gewicht. Eines sollten Hausbesitzer aber auf jeden Fall bedenken: Die Investitionskosten für eine energetische Sanierung lassen sich mit Fördermitteln erheblich reduzieren.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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