Förderung der Mobilitätswende
Die Stadtwerke Winsen machen innovative Fortbewegung "erfahrbar"

Der neue E-Mokka von Opel wird auf der Messe zu sehen sein
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Diesen Termin sollte man sich im Kalender notieren! Am Samstag, 25. September, laden die Stadtwerke Winsen zu einem erlebnisreichen Tag rund um das Thema E-Mobilität ein. Von 11 bis 16 Uhr präsentieren sie mit regionalen Partnern einen aktuellen Querschnitt innovativer Elektromobilität auf dem Firmengelände am Schlossring 50.

Gleichzeitig eröffnen die Stadtwerke ihr neues Kunden- und Beratungscenter und informieren zu E-Ladeinfrastruktur, Photovoltaikanlagen, Speichern und Fördermöglichkeiten. 16 regionale Aussteller präsentieren den Besuchern über 50 innovative E-Fahrzeuge – vom E-Bike bis zum Premium E-Auto. Fragen zu den einzelnen Modellen, Reichweiten, Lademöglichkeiten und -zeiten werden von den E-Mobilitäts-Experten direkt und kompetent beantwortet. Besucher erweitern ihr E-Mobil-Wissen rundum aktiv, denn: Wer ein E-Mobil testen möchte, kann Platz nehmen zur Probefahrt und ein elektrisierendes neues Fahrgefühl erleben.

Am Tag der E-Mobilität sind als Aussteller dabei, u.a.:
Autohaus Koch mit Fahrzeugen der Marke Opel
Autohaus Plaschka mit Fahrzeugen der Marke Skoda
Autohaus Wahl mit Fahrzeugen der Marken Dacia und Renault
Bike Park Timm mit Markenfahrrädern und E-Bikes
Autohaus B&K mit Fahrzeugen der Marke BMW und MINI
Sternpartner Autohaus Tesmer mit Fahrzeugen der Marke Mercedes
Wolperding automobile mit Fahrzeugen der Marken VW und AUDI 2

Die Stadtwerke möchten mit der Veranstaltung einen Beitrag zur Mobilitätswende leisten, neutral informieren und mit Komplettangeboten für Photovoltaikanlagen und Ladestationen ihre Kunden unterstützen. Wer sein Auto zum Elektromobil umrüsten lassen möchte, wird ebenfalls fachmännisch beraten. Neben einer einmaligen Bandbreite an Fahrzeugen stehen für alle Besucher mobilisierende Erfrischungen, Würstchen und Crêpes bereit. Für diese Veranstaltung gelten die 3G-Regeln.

E-Bikes liegen im Trend

E-Bike, Hybridrad, Pedelec - viele Namen, eine Idee: Fahrräder mit Elektroantrieb finden immer mehr Fans und haben sich in nahezu allen Fahrradgattungen etabliert. Doch wie funktioniert ein E-Bike eigentlich? Unter dem Begriff E-Bike versteht man gewöhnlich ein Fahrrad mit elektrischem Zusatzantrieb. „Doch ist der Motor nicht das einzige Bauteil, das für den Rückenwind aus der Steckdose nötig ist. Man benötigt außerdem eine Batterie und eine Steuereinheit. Zusammengebracht werden diese drei Elemente durch eine Verkabelung“, sagt Anja Knaus von einem Fahrradhersteller. Der Motor sitzt meistens an der Tretkurbel, seltener auch im Vorder- oder Hinterrad. Der Akku wird häufig entweder im Hauptrahmen oder am Gepäckträger montiert und ist zumeist entnehmbar.#%Die Steuereinheit des Antriebs ist bedienerfreundlich am Lenker angebracht und beinhaltet oft auch den Lichtschalter sowie den Bordcomputer (Tacho, Reichweite etc.). Mit den jüngsten Modellen lässt sich auch die Schaltung bedienen und per GPS navigieren.#%Wenn man es genau nimmt, bezeichnet der Begriff E-Bike nur einen verschwindend geringen Teil der Elektroräder, nämlich solche mit motorradartigem Gas-Drehgriff. „Zirka 95 Prozent aller Elektroräder sind sogenannte Pedelecs (von engl.: pedal electric cycle). Sie unterstützen beim Radeln, tun also auch nichts, wenn man nicht selbst kurbelt“, sagt ein Fahrradexperte. „Der Begriff E-Bike hat sich allerdings für Elektroräder jedes Funktionsprinzips durchgesetzt, was wir durchaus begrüßen“, so der Experte weiter.#%Pedelecs unterstützen bis 25 Kilometer pro Stunde (km/h) und gelten vor dem Gesetz als Fahrräder. Daneben gibt es noch die offenen, oder auch: S-Pedelecs, deren Antrieb bis 45 km/h hilft. Für diese Gattung braucht man mindestens einen Mofaführerschein, ein Versicherungskennzeichen und einen Fahrradhelm.

Reichweite ist sehr unterschiedlich

Der Verbrauch des Elektroantriebs hängt stark von äußeren Faktoren ab: gewählter Unterstützungsmodus, Fahrstil, Topografie, Systemgewicht und Aerodynamik. Orientierung beim Kauf bietet die Angabe der Wattstunden (Wh). Je höher der Wert ist, desto mehr Energie kann gespeichert werden und umso weiter kommt man.

Was kostet ein E-Bike?

Als Faustformel gilt: Ein gutes E-Rad kostet das Zweieinhalbfache eines guten Fahrrads, bei dem man mit 700 bis 1.000 Euro rechnen kann. Allein die Akkus der Elektroräder kosten 400 bis 800 Euro.

Motor bei jeder Fahrradgattung

E-Bikes, Elektroräder und Pedelecs – Fahrräder mit Unterstützungsmotor sind seit ein paar Jahren das Zugpferd der Radbranche schlechthin. Rund jedes zehnte verkaufte Rad hat einen Motor. Mittlerweile ist jede Fahrradgattung elektrifiziert und es ist davon auszugehen, dass Pedelecs und Fahrräder langfristig gleichberechtigte Vertreter der Gattung Zweirad werden.

An der Steckdose aufladen

Geladen wird der Akku des E-Rads einfach an der Steckdose. Dafür lässt er sich bei den meisten Modellen herausnehmen. Je nach System und Kapazität dauert eine Ladung zwischen zwei und sechs Stunden.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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