Buchholz: Lea Kottek und Timo Küsel veranstalten den "Vorstadt-Slam" in der St.-Paulus-Kirche
Erfolg nach Missverständnis

Hoffen auf 200 Zuschauer beim zweiten "Vorstadt-Slam": 
Lea Kottek und Timo Küsel
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    Lea Kottek und Timo Küsel
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os. Buchholz. Der Poetry-Slam, also das Vortragen eigener literarischer Texte innerhalb einer vorgegebenen Zeit, ist gerade bei jungen Leuten besonders beliebt. In Buchholz schicken sich zwei Teenager an, den Poetry-Slam fest im Veranstaltungskalender in der Nordheidestadt zu etablieren: Die IGS-Schüler Lea Kottek (16) und Timo Küsel (19) sind die Initiatoren des "Vorstadt-Slam". Die zweite Auflage des Kulturwettbewerbs findet am Freitag, 31. Mai, von 19 bis ca. 21.30 Uhr in der St.-Paulus-Kirche (Kirchenstr. 4) statt. Zur Premiere Anfang März waren 150 Zuschauer gekommen. "Dieses Mal streben wir 200 Zuschauer an", sagt Timo Küsel.
Ursprung des "Vorstadt-Slams" sei ein Missverständnis gewesen, berichtet der 19-Jährige, der selbst leidenschaftlicher Poetry-Slamer ist und auch schon im Veranstaltungszentrum Empore aufgetreten ist. Lena Kottek habe allgemein von einem Poetry-Slam geschwärmt, berichtet Küsel. Er habe verstanden, dass die 16-Jährige selbst einen Wettbewerb ausrichten möchte, und spontan seine Mithilfe angeboten. Die Idee war geboren, die Umsetzung bis zur Premiere dauerte drei Monate.
Den Reiz des Poetry-Slams mache aus, dass die Autoren mit ihren Texten die Zuschauer für fünf bis zehn Minuten in eine andere Welt entführten. Egal ob Komödie, Sage oder trauriges Gedicht: "Die Zuhörer werden zum Nachdenken und Reflektieren gebracht", sagt Timo Küsel. Ziel sei es, "ein unterhaltsames Abendprogramm" zu bieten und das Publikum zu begeistern.
Letzteres spielt beim "Vorstadt-Slam" eine wichtige Rolle, denn es bewertet die Teilnehmer. Bei der zweiten Auflage kommen fünf Poetry-Slamer jeweils zwei Mal an die Reihe. Aus dem Publikum werden zufällig sieben Juroren ausgewählt, die Punkte zwischen eins und zehn für die Vorstellungen vergeben können. Die beiden Teilnehmer mit den höchsten Punktwerten kommen ins Finale. Dieses wird durch die Lautstärke des Applauses entschieden.
In der Pause zwischen den beiden Runden werden die Organisatoren mit einem interaktiven Programm das Publikum unterhalten. "Das hat beim ersten Mal sehr gut funktioniert", berichtet Timo Küsel. Der "Vorstadt-Slam" soll in Zukunft alle drei Monate stattfinden, obwohl Küsel gerade sein Abitur an der IGS baut und dann eine Ausbildung sowie später ein Studium zum Grafikdesigner anstrebt. Auch selbst auf der Bühne stehen wird er weiter - wie zuletzt in Cuxhaven: "Poetry-Slam ist einfach ein cooles Hobby."
• Eintrittskarten zum "Vorstadt-Slam" gibt es an der Abendkasse zum Preis von vier Euro.

Hoffen auf 200 Zuschauer beim zweiten "Vorstadt-Slam": 
Lea Kottek und Timo Küsel
Der literarische Wettbewerb findet in der 
illuminierten St.-Paulus-Kirche statt

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