Reise: Spannende Fakten über die niedersächsische Stadt
In Celle gehen Wünsche in Erfüllung, der Bahnhof erstrahlt in Lichtkunst und die Bäume sind exotisch

Täglich steigt der Celler Turmbläser auf den Kirchturm der Stadtkirche St. Marien und bläst einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen
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  • Täglich steigt der Celler Turmbläser auf den Kirchturm der Stadtkirche St. Marien und bläst einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen
  • Foto: Celle Tourismus und Marketing GmbH
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nw/tw. Das Stadtmarketing Celle hat zahlreiche „Fun Facts“ (lustige Fakten) über die niedersächsische Stadt gesammelt, die auf unterhaltsame Art Wissen vermitteln und Gästen neue Facetten näherbringen. Hinter jedem Fakt steckt immer eine interessante Geschichte, die auf den ersten Blick oft verborgen bleibt. Hier folgen fünf der interessanten Fakten über Celle, die spannende Seiten zeigen, die Gäste bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen sollten.
Haben Sie gewusst, dass ...:

… der Tod eines Celler Herzogs den Menschen heute Glück bringt?
Jahrhundertelang war die Stechbahn in der Celler Altstadt der Festplatz für die herzoglichen Ritterturniere. Ein besonders eifriger Teilnehmer war der Celler Herzog Otto "der Großmütige", der bei einem dieser Reiterspiele tödlich stürzte. Das bei Cellern und Touristen beliebte Hufeisen mit der Jahreszahl 1471 erinnert daran. Zwar handelt es sich um eine Sage, denn heute weiß man sicher, dass er in seinem Bett starb. Was aber stimmt, ist, dass Hufeisen Glück bringen: Wann immer man hier vorbeikommt, stellt man sich auf das berühmte Hufeisen und wünscht sich etwas. Diese Wünsche gehen immer in Erfüllung - man weiß nie genau, wann, aber es funktioniert.

… in Celle jeden Tag ein Turmbläser von der Stadtkirche trompetet?
Während die eine Seite der Stechbahn von Fachwerkhäusern gesäumt ist, ragt auf der anderen Seite die Stadtkirche empor. Täglich steigt der Celler Turmbläser auf den 74,5 Meter hohen Turm der 700 Jahre alten Kirche St. Marien und bläst wie in alten Zeiten einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen. (Mo. bis So.: 16.30 Uhr; zusätzlich Sa. und So.: 9.30 Uhr).

… Celle einen Lichtkunstbahnhof hat?
Bänke leuchten. Lichtkunst strahlt an der Fassade. Bewegtes Licht und Klänge begleiten Fußgänger und Radfahrer auf der Straße und dem Bordstein der Bahnunterführung. International bekannte Lichtkünstler machen diese Kunst im öffentlichen Raum möglich. Celle hat damit den ersten und bislang einzigen Bahnhof in Deutschland mit permanenter Lichtkunst.

... der Celler Schlosspark voller exotischer Bäume ist?
Hier sind Flatterulme, Sumpfzypresse und der Taschentuchbaum zuhause, dessen Blüten aussehen wie weiße Papiertaschentücher. Auch der Zuckerahorn, ein Urweltmammutbaum und Amberbaum, haben hier ihre Plätzchen, ebenso eine Papierbirke und ein Götterbaum. Insgesamt über 50 besondere Baumarten laden zu einem botanisch bemerkenswerten Rundgang ein. Kleine Schilder kennzeichnen die Bäume und vermitteln Betrachtern entsprechende Infos.

… Sie in Celle lebendige Geschichte und Bauhaus-Architektur pur entdecken können?
Celle gehört neben Weimar und Dessau zu den bedeutenden Orten der Bauhaus-Geschichte. Hier können Besucher die Spuren der Bauhaus-Architektur und des Neuen Bauens entdecken und lernen die Geschichte der Altstädter Schule kennen. Auf besonderen Stadtführungen und Erlebnistouren wandeln Gäste zudem auf den Spuren des Ausnahmearchitekten Otto Haesler.

• Weitere www.celle-tourismus.de

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Tamara Westphal aus Buchholz

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