Knie-Therapie und Hilfe für Adipöse

Endlich keine Angst mehr vor der Waage: Stefanie Langbeck (20) aus Hittfeld hat sich operieren lassen und freut sich mit Dr. Jost-H. Hübner über jedes verlorene Kilo
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Chefärzte der Krankenhäuser Buchholz und Winsen laden zu GesundheitsGesprächen

(nf). Erneut bieten die Krankenhäuser Buchholz und Winsen mit ihren GesundheitsGesprächen eine Gelegenheit für Patienten und Interessierte, sich aus erster Hand über neue Behandlungsformen zu informieren. Am Donnerstag, 16. Mai, 19 Uhr, geht es in den Cafeterien der Krankenhäuser um Knieoperationen und die Adipositastherapie.
Nicht nur Sportler kennen den ziehenden Schmerz und die Bewegungsblockaden, die durch einen Meniskusschaden im Knie ausgelöst werden können. Menisken sind halbmondförmige Knorpelscheiben, die wie Stoßdämpfer die Belastungen des Gelenks abpuffern. Unbehandelte Meniskusschäden haben meist eine Arthrose, den Verlust der Knorpelschicht im Gelenk, zur Folge. Wie durch endoskopische Verfahren Meniskusdefekte behoben und eine Arthrose vermieden werden kann und warum selbst bei einer bereits bestehenden Arthrose nicht immer ein Kniegelenkersatz notwendig ist, das erläutert das Team des Gelenkzentrums Buchholz unter der Leitung von Dr. Bernd Hinkenjann, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie im Krankenhaus Buchholz bei dem Vortrag: „Vom Meniskusschaden zur Arthrose. Welche Knieoperationen helfen wirklich?“ Das Gelenkzentrum Buchholz ist auf Knorpel stimulierende Verfahren und Knorpeltransplantationen spezialisiert.
Einem gewichtigen Problem, der Adipositas, wenden sich zur gleichen Zeit Dr. Holger Meisel, Chefarzt der Abteilung für Visceralchirurgie im Krankenhaus Winsen, Oberarzt Dr. Jost-H. Hübner sowie Matthias Sass und Frank Everding von der Adipositas-Schwerpunktpraxis am Krankenhaus Winsen zu. Sie schildern, wie mit einem Stufenkonzept aus Ernährungsumstellung, Bewegung, Verhaltenstherapie und operativen Verfahren denjenigen geholfen werden kann, die zuviel Körpergewicht mit sich herumschleppen. Erst, wenn eine Lebensstil-Änderung ohne Erfolg geblieben ist, kommt eine Operation infrage, bei der ein Teil des Magens stillgelegt oder dauerhaft entfernt wird. Die Ärzte schildern, welche Voraussetzungen für eine Operation gegeben sein müssen, was genau dabei passiert, welche Veränderungen die Patienten erwarten dürfen und warum weiterhin Eigeninitiative gefragt ist.

Endlich keine Angst mehr vor der Waage: Stefanie Langbeck (20) aus Hittfeld hat sich operieren lassen und freut sich mit Dr. Jost-H. Hübner über jedes verlorene Kilo
Spezialist für Knie-Therapie: Dr. Bernd Hinkenjann
Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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