Opel Ampera-e setzt neuen Maßstab für Elektro-Fahrzeuge

Der neue Opel Ampera-e setzt neue Maßstäbe bei Elektrofahrzeugen
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„Was wird der Opel Ampera-e kosten, wenn er an den Start rollt?“ Diese Frage haben sich seit der Weltpremiere des revolutionären Elektroautos auf dem Pariser Automobilsalon viele Interessenten gestellt. Opel gibt jetzt bekannt, dass der Ampera-e hierzulande ab Herbst bereits für 34.950 Euro – inklusive der gesetzlichen Förderung – startet.

Wer zu den ersten Ampera-e-Kunden gehören möchte, kann zunächst in den Genuss der limitierten „First Edition“ mit exklusiver Vollausstattung kommen. Das Top-Modell sorgt mit Metallic-Lackierung für einen glänzenden Auftritt und hat mit Premium- und Assistenz-Paket innovative Features an Bord wie Frontkamera mit Abstandsanzeige und Verkehrsschilderkennung, Rückfahrkamera inklusive Spurwechsel-, Rückfahr- und automatischem Park-Assistenten. Dazu kommen Komfortmerkmale wie Lederausstattung mit beheizbarem Lederlenkrad, Sitzheizung vorn und hinten sowie 17‑Zoll-Leichtmetallräder. Das neue IntelliLink-e-Infotainment sowie Opel OnStar sorgen für beste Vernetzung, das Bose-Sound-System garantiert ein hochwertiges Klangerlebnis.

Der Ampera „First Edition“ geht zum Preis von 44.060 Euro (inkl. MwSt.; 37.025,21 exkl. MwSt.) an den Start – mit der staatlichen (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und der Hersteller-Förderung von zusammen 4.380 Euro reduziert sich der Bruttopreis dann auf 39.680 Euro.

Mit dem Ampera-e beginnt ein neues Zeitalter für Elektromobile. Bei einer einzigen Aufladung der 60 kWh Lithium-Ionen-Batterie sind bis zu 520 Kilometer Fahrtstrecke, gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), drin – das sind mindestens 30 Prozent mehr als beim nächsten Wettbewerber im Segment. Damit gehört die „Reichweitenangst“ ab sofort der Vergangenheit an. Auch angenähert an das nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) definierte Geschwindigkeitsprofil (verkürzte Testprozedur) überzeugt „DAS Elektroauto“. Basierend auf diesem Entwicklungstest schätzen die Ingenieure die kombinierte WLTP-Reichweite auf 380 Kilometer. Naturgemäß weicht die Reichweite im Alltagsbetrieb ab, da sie vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren abhängt. Dazu bietet das revolutionäre E‑Mobil eine klassenführende Performance mit seinem 150 kW/204 PS Leistung entsprechenden Elektromotor und einer sportwagentauglichen Beschleunigung von null auf 50 km/h in nur 3,2 Sekunden. Neben der Antrittsstärke überzeugt der 4,16 Meter lange Ampera‑e mit viel Platz für bis zu fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern (bis zu 1.274 Liter mit vorgeklappten Rücksitzen) – mehr als so manch anderer Kompaktklassewagen.

Im vergangenen Dezember in Norwegen eingeführt, hat der Opel Ampera‑e dort einen Blitzstart hingelegt. Bis heute haben ihn die norwegischen Kunden bereits mehr als 4.000 Mal bestellt. Damit bestätigen die Käufer vor Ort die technologische Vorreiterrolle von Opel, denn im am schnellsten wachsenden E-Mobilitäts-Markt Europas ist dieses Käufervotum besonders wertvoll.

Produziert wird der Opel Ampera-e im amerikanischen GM-Werk Orion/Michigan. Das Werk steht für höchste Fertigungsqualität vom Start weg, dort läuft auch der Chevrolet Bolt EV für die Märkte USA, Kanada und Korea vom Band. Um dem Erfolg in Norwegen und der anfänglich limitierten Verfügbarkeit des Elektroautos gerecht zu werden, passt Opel die Strategie zur Markteinführung des Ampera-e in Europa an. 2017 liegt der Schwerpunkt des Auslieferungsstarts zunächst auf vier Ländern mit großem E-Mobil-Potenzial: Norwegen, die Niederlande, die Schweiz und Deutschland. Weitere Märkte folgen später.

Den Vertrieb im deutschen Heimatmarkt übernehmen am Anfang rund 40 ausgewählte Opel-Partner. Die so genannten Ampera-e-Kommissions-Agenten wurden speziell für diese Aufgabe geschult und verfügen über die nötigen Ressourcen, um bestmögliche Beratung und Service für das revolutionäre Elektroauto sicherzustellen. Über diese Agenten wird der exklusive Ampera-e „First Edition“ vor allem via Leasing erhältlich sein. Darüber hinaus wird in Deutschland in den nächsten Wochen ein Reservierungssystem eingeführt, so dass sich Kunden mit besonders großem Interesse online für das E‑Mobil von Opel registrieren lassen können.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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