"GesundheitsGespräch"
Prostatakrebs - die unterschätzte Gefahr

Der Urologe Dr. Andreas-W. Schneider informiert über den Prostatakrebs und seine Behandlungsmöglichkeiten
  • Der Urologe Dr. Andreas-W. Schneider informiert über den Prostatakrebs und seine Behandlungsmöglichkeiten
  • Foto: Krankenhaus Buchholz
  • hochgeladen von Tamara Westphal

nw/tw. Buchholz. Um den häufigsten Männerkrebs, das Prostatakarzinom, geht es beim "GesundheitsGespräch" am Donnerstag, 11. April, 19 Uhr, im Krankenhaus Buchholz (Steinbecker Str. 44). Dr. Andreas-W. Schneider, urologischer Belegarzt am Krankenhaus Buchholz, spricht über die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchung, die allen gesetzlich Versicherten ab dem 45. Lebensjahr zusteht, aber von weniger als 20 Prozent der Männer wahrgenommen wird. Der Urologe weist in seinem Vortrag auf die Risiken des langsam wachsenden Prostatatumors hin, der von vielen als harmlos abgetan wird, aber mehr als 12.000 Todesopfer jährlich fordert. Dabei ist der Prostatatumor - rechtzeitig behandelt - durchaus zu besiegen, betont Dr. Schneider: „Leider kommen immer mehr Patienten erst in fortgeschrittenem Krankheitsstadium zu uns, also dann, wenn keine Heilung mehr möglich ist.“
Der Belegarzt geht in seinem Vortrag auch auf den PSA-Test ein, eine Blutuntersuchung auf das „Prostata-spezifische Antigen“. Sie wird als Vorsorgeleistung derzeit noch nicht von den Krankenkassen bezahlt, ist aber sehr aussagekräftig.
Im Fall der Fälle stehen unterschiedliche Behandlungsarten zur Verfügung: das beobachtende Abwarten, insbesondere bei älteren Patienten, die Operation und die Strahlentherapie. Dr. Günther Bohlen, Facharzt für Strahlentherapie, beschreibt die Möglichkeiten, den Tumor zu zerstören, dabei die Prostata zu erhalten und den Enddarm zu schonen.
Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit, mit beiden Ärzten ins Gespräch zu kommen.

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