Wenn Gewitter Hochsaison haben - besser rechtzeitig Vorsorge treffen!

Wenn ein Gewitter aufzieht, sollte man nicht nur an Gartenmöbel denken, sondern zügig alle Netz- und Antennenstecker im Haus ziehen
  • Wenn ein Gewitter aufzieht, sollte man nicht nur an Gartenmöbel denken, sondern zügig alle Netz- und Antennenstecker im Haus ziehen
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Sonnenschein, kalte Getränke und ein Schattenplatz im Garten – so stellt man sich einen gelungen Sommertag vor. Auf Blitz und Donner würden viele dabei gerne verzichten. Doch nach Angaben eines Informationsdienstes führen Gewitter in Deutschland jährlich zu hunderttausenden Blitzeinschlägen – wie im vergangenen Mai.

„Blitzeinschläge können schnell größere Schäden anrichten“, warnt ein Experte. Gerade im Sommer erwärmt sich die Luft durch die Sonneneinstrahlung noch schneller, so dass eine große Menge feuchtwarmer Luft aufsteigt. Das begünstigt die Entstehung von Gewittern. Bei einem Blitzeinschlag schießen in Sekundenschnelle mehrere tausend Volt Überspannung durch die Leitungen, die Kabel und das Erdreich. So kann Überspannung auch noch in der Nachbarschaft Schäden anrichten. „Teure Elektrogeräte wie Wäschetrockner, Fernseher, aber auch Computer samt gespeicherter Daten können dann zerstört werden“, wissen Fachleute. Nicht selten kommt es noch schlimmer. Denn ein Blitzeinschlag am Haus kann sogar Brände verursachen.

Um sich gegen Schäden durch Überspannung und Feuer zu schützen, sind drei Maßnahmen entscheidend: der äußere Blitzschutz, der innere Blitzschutz und die richtige Versicherung. Ohne äußeren Ableiter wird der Blitz über Wasser, Strom- und Telefonleitungen zur Erde abgeführt und verursacht erhebliche Schäden. Damit elektronische Geräte nicht zerstört werden, ist zusätzlich ein Überspannungsschutzgerät im Elektro-Hausanschluss und im Sicherungskasten notwendig.
Damit nach einem Blitzeinschlag in finanzieller Hinsicht kein böses Erwachen droht, sollte man sich auch mit den passenden Versicherungen schützen. Schäden am Haus, Gartenhaus und an der Garage sichern Hausbesitzer über die Wohngebäudeversicherung ab. Bei Schäden an technischen Geräten, zum Beispiel am Wäschetrockner, Fernseher oder Computer, greift die Hausratversicherung. Ob Überspannungsschäden in der Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung eingeschlossen sind oder zusätzlich versichert werden müssen, hängt vom Vertrag ab. „Um zu überprüfen, welche Schäden abgedeckt sind, sollte man sich mit seinem Versicherungsberater in Verbindung setzen“, raten Fachleute.

Bei einem Schadenfall am oder im Haus sollten Versicherte sofort ihren Versicherer benachrichtigen und die Schäden mit Fotos dokumentieren. Grundsätzlich ist es außerdem ratsam, betroffene Geräte nicht gleich zu entsorgen, damit der Versicherer im Bedarfsfall einen Blick darauf werfen kann. „Wer bei einem Gewitter auf Nummer sicher gehen will, sollte gleich bei entsprechender Wettervorhersage Netz- und Antennenstecker ziehen, aber auch die Kabel an der Telefonanschlussdose nicht vergessen. Dasselbe gilt vor einem Urlaub“, so ein Experte.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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