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Bauen im Landkreis Harburg wird teurer als gedacht

Reise
Wo einst die Wikinger lebten / Schleswig ist das Zentrum der Urlaubsregion Ostseefjord Schlei

So malerisch zeigt sich der Hafen von Schleswig
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  • So malerisch zeigt sich der Hafen von Schleswig
  • Foto: djd/www.ostseefjordschlei.de/Henrik Matzen
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(djd/tw). Für eines der schönsten Ziele Norddeutschlands müssen Besucher fast bis zur Grenze nach Dänemark fahren: Zwischen Kiel und Flensburg wartet die Urlaubsregion rund um den Ostseefjord Schlei auf ihre Gäste. Herzstück des früheren Wikingerlandes ist die Schlei, mit 42 Kilometern Schleswig-Holsteins längster Ostseearm. Das Landschaftsbild prägen sanfte Hügel, sattgrüne Weiden, malerische Dörfer und unberührte Natur, endlose Sandstrände und romantische Badebuchten. Gesäumt wird das Ufer der Schlei von drei Städten. Tor zur Schlei ist die gemütliche Hafenstadt Kappeln. Einige Kilometer weiter westlich lädt Deutschlands kleinste Stadt Arnis zum Bummeln ein. Und am Ende der Schlei liegt die über 1.200 Jahre alte Wikingerstadt Schleswig mit ihren Kulturdenkmälern und Museen.
Im Jahre 804 wurde die Siedlung als Sliesthorp erstmals schriftlich genannt. Damit ist Schleswig die älteste Stadt des nördlichen Europas. Am besten können Gäste sie auf zwei Rädern entdecken: Unter dem Namen "Kulturroute" führt eine neue Tour entlang der wichtigsten Kulturstätten. Zu bestellen ist die Radkarte unter www.ostseefjordschlei.de oder unter Tel. 04621-850056.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Schleswigs zählt  mit seinen Landesmuseen, dem Barockgarten und dem rekonstruierten Gottorfer Globus. Im 17. Jahrhundert gehörte er zu den "Weltwundern". Der Bordesholmer Flügelaltar des Bildschnitzers Hans Brüggemann im imposanten Schleswiger St.-Petri-Dom gehört zu den renommiertesten Kulturdenkmälern des Nordens. Kulturgeschichte zum Anfassen gibt es in der malerischen Fischersiedlung Holm, rund um den Rathausmarkt und im Stadtmuseum mit dem "Teddy Bär Haus".
Zwischen dem achten und elften Jahrhundert lebte das Volk der Wikinger in der Schlei-Ostsee-Region. Eine der wichtigsten Siedlungen und Handelszentren war die Hafenstadt Haithabu. Im Laufe der Zeit wurde sie immer wieder von Feinden angegriffen und verlor als Handelsplatz an Bedeutung. 1066 brannten die Slawen die Siedlung vollständig nieder. Bis heute kann der Halbkreiswall besichtigt werden, er war ursprünglich Teil der Befestigungsanlage und sollte den Ort schützen. Das wohl wertvollste kulturelle Zentrum der Wikingergeschichte ist heute das Wikinger Museum Haithabu mit den rekonstruierten Wikingerhäusern sowie die mittelalterliche, ehemals dänische Befestigungsanlage Danewerk. Sowohl das Danewerk als auch der Wikinger-Handelsplatz Haithabu zählen seit Sommer 2018 zum UNESCO-Welterbe.

Klimafreundliches Gipfelglück im Wanderurlaub
So malerisch zeigt sich der Hafen von Schleswig
Kulturgeschichte zum Anfassen gibt es in der beeindruckenden Fischersiedlung Holm in Schleswig
Autor:

Tamara Westphal aus Buchholz

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