69 Gegentore in zwei Spielen

Marleen Kadenbach (li.) von den Luchsen, hier im Hinspiel gegen die Dortmunderin Tessa van Zijl, erzielte sechs Tor für ihr Team
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HANDBALL: Auch Dortmund war zu stark für den angeschlagenen Aufsteiger HL Buchholz 08-Rosengarten

(cc). Nach dem 15:30-Dämpfer vor acht Tagen im Derby gegen den Buxtehuder SV setzte es für den Aufsteiger Handball-Luchse (HL) am Dienstag dieser Woche im ersten Rückrundenspiel der 1. Bundesliga mit 15:39 bei Borussia Dortmund die nächste bittere Niederlage. Damit haben die „Luchse“ 69 Gegentore in nur zwei Spielen kassiert.
Der der Aufsteiger bleibt zwar mit 8:24 Punkten als Tabellen-13. auf einem Relegationsplatz, aber Luchse-Trainer Dubravko Prelcec wünscht sich jetzt eine Spielpause für seine Mannschaft. „In den letzten Begegnungen haben wir sehr viel Substanz verloren. Zu den vier verletzten Leistungsträgerinnen gesellte sich auch noch unsere starke Torhüterin Mareike Vogel hinzu, die auf einen Einsatz in Dortmund verzichten musste. Zudem verletzte sich trotz des fairen Spiels in Dortmund, Julia Herbst, die voraussichtlich länger ausfallen wird.“
Zurück zum Spiel in der Dortmunder Sporthalle Wellinghofen, in dem der Gastgeber schon zu Beginn viel Tempo aufnahm. Bis zur 9. Spielminute hielt das Team der „Luchse“, bei dem mit Evelyn Schulz und Jessica Oldenburg zwei der besten Abwehrspielerinnen fehlten, noch respektabel bis zum 4:6 mit. Aber wenige Minuten später, nachdem Dortmund durch schnelle Konter auf 9:4 erhöht hatte, musste der Luchse-Coach bereits seine erste Auszeit nehmen.
Den Fünf-Tore-Vorsprung hielt der Favorit bis zum 13:8 (22. Minute) bevor er mit einem 6:0-Lauf für eine Vorentscheidung sorgte. Zur Halbzeitpause führten die Gastgeberinnen bereits mit 19:8 Toren.
In der zweiten Halbzeit konnte Borussia Dortmund seine Klasse noch deutlicher ausspielen – durch schnelle Kombinationen von allen Positionen. Damit schien die Luchse-Deckung völlig überfordert zu sein. Die Gastgeberinnen zogen über 27:11 (39. Minute) bis zum 38:14 (56.) auf und davon. Und als Alexia Hauf in der Schlussphase zum 15:38 (57.) verkürzt hatte, war es im Gegenzug Kelly Dulfer, die mit ihrem Treffer zum 39:15 (60.) den Schlusspunkt setzte.
"Wir wollten natürlich ein besseres Spiel abliefern, aber bei der Klasse des Teams meines Kollegen Andre Fuhr ist uns das nicht gelungen“, so Prelcec nach dem Spiel, der nun mit seinem Trainerteam das dringende Ziel hat, die Mannschaft auch mental wieder zu stabilisieren, damit sie wieder mit Selbstvertrauen, Entschlossenheit und Kampfgeist die nächsten Aufgaben besser lösen kann.
Zum nächsten Heimspiel am 6. Februar, erwarten die „Luchse“ den Tabellenneunten HSG Bensheim-Auerbach, gegen den es in der Hinrunde auswärts eine knappe 25:27-Niederlage gab.

Marleen Kadenbach (li.) von den Luchsen, hier im Hinspiel gegen die Dortmunderin Tessa van Zijl, erzielte sechs Tor für ihr Team
Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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