1. Handball-Bundeliga der Frauen
Buchholz 08-Rosengarten verliert deutlich gegen Bad Wildungen

Louise Cronstedt (am Ball) zeigte großen Einsatz und kam bei den Vipers in Bad Wildungen auf drei Treffer aus dem Rückraum
  • Louise Cronstedt (am Ball) zeigte großen Einsatz und kam bei den Vipers in Bad Wildungen auf drei Treffer aus dem Rückraum
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(cc). Ein Sieg in Bad Wildungen hätte etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Doch die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten ließen bei den Hessinnen viel zu viel zu und verloren am Ende deutlich mit 20:30 (9:13). Luchse-Trainer Dubravko Prelcec betonte: „Der Wille war zwar da, aber der Kopf hat nicht mitgespielt.“ Die besten Werferinnen bei den „Luchsen“ waren Louise Cronstedt, Kim Berndt und Marleen Kadenbach mit je drei Toren. Die erfolgreichste Torschützin bei den Vipers war Maxi Mühlner mit sieben Treffern. Nach der klaren Niederlage bleiben die "Luchse" auf Relegationsplatz 13 der 1. Bundesliga. Bad Wildungen behauptete Rang elf der aktuellen Tabelle.
Die kampfbetonte Partie wurde zwischen der 39. und 51. Minute entschieden. Nachdem Louise Cronstedt und Maj Nielsen für die „Luchse“ zum 15:18 verkürzt hatten, gelang dem Tabellen-13. in den folgenden elf Minuten kein Tor mehr. Die Vipers zogen auf 24:15 davon und siegten am Ende verdient mit 30:20.
In dem Bundesliga-Nachholspiel konnten die "Luchse" in keiner Phase an die starke Leistung im Heimspiel Mitte der vergangenen Woche gegen den Thüringer HC (26:27) anknüpfen. Gegen die Harmlos-Luchse kamen die Vipers der HSG Bad Wildungen schon in der ersten Halbzeit zu leichten Toren. Auch im zweiten Abschnitt fanden die "Luchse" nur phasenweise Zugriff auf die hoch motivierten Vipers, die die vielen Ballverluste der Gäste in weitere Torabschlüsse ummünzen konnten. Bei ihren eigenen Angriffsbemühungen scheiterten die "Luchse" meist an der überragenden Torfrau der Vipers, Manuela Brütsch, die bis zum Ende des Spiels ihre Quote der gehaltenen Bälle auf 48 Prozent steigerte.
„Wir waren nicht in der Lage, das Niveau aus dem Spiel gegen Thüringen zu wiederholen, da der Substanzverlust zu groß war", suchte Dubravko Prelcec nach Gründen für die schwache Leistung seiner Mannschaft. Dem fügte Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau hinzu: "Leider ist das eingetreten, was ich befürchtet habe, denn viele Spielerinnen sind angeschlagen und dann vom Kopf her nicht in der Lage, ihr Potenzial abzurufen. Ich hoffe, dass sich die Mädels wieder schnell regenerieren und bereit sind für die nächste schwere Aufgabe in Blomberg.“
Für die „Luchse“ waren im Einsatz: Louise Cronstedt, Marleen Kadenbach, Kim Berndt (alle 3 Tore), Evelyn Schulz, Maj Nielsen, Sarah Lamp, Fatos Kücükyildiz, Alexia Hauf (je 2), Melissa Luschnat (1), Finja Harms, Natalie Axmann sowie im Tor Mareike Vogel, Sophie Löbig und Zoe Ludwig.
• Die "Luchse" müssen am Sonntag, 28. Februar, beim Tabellenvierten HSG Blomberg-Lippe antreten. Das Team des ehemaligen Luchse-Trainers Steffen Birkner gewann am vergangenen Wochenende klar mit 35:24 in Mainz. Gegen die Spitzenmannschaft der 1. Liga wird es der Aufsteiger schwer haben - obwohl es im Hinspiel nur eine knappe 26:27-Niederlage gab. "Das ist kein Maßstab für mich, weil die vielen Verletzungen mein Team verunsichert haben und das volle Leistungspotenzial momentan nicht erreicht wird", erklärt Dubravko Prelcec: "Ich hoffe, dass meinen Mädels die Trainingswoche gut tut und sie physisch und psychisch regenerieren. Wir können befreit ins Spiel gehen, weil der Druck bei unserem Gastgeber liegen wird. Aber wir werden uns nicht kampflos ergeben", verspricht der Coach.
• Der Ligakonkurrent und Kooperationspartner der „Luchse“, Buxtehuder SV (BSV), verlor mit 21:28 beim Tabellenführer Borussia Dortmund, obwohl das Spiel bis zur Halbzeitpause (12:12) noch ausgeglichen war. Beste BSV-Werferinnen waren Lone Fischer (5/4) und Meret Ossenkopp (4 Tore). Am Freitag, 26. Februar, spielt der BSV auswärts bei Bayer 04 Leverkusen.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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