Der neue HSV mit souveränem Sieg gegen Hollenstedt

Zu schnell für seine Gegenspieler: Ex-Nationalspieler Stefan Schröder (li.) vom neuen HSV-Drittligateam
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HANDBALL: Ex-Nationalspieler Stefan Schröder lässt die Fans jubeln - Samstag ist TuS Bergen zu Gast
(cc). Nachdem der ehemalige Hamburger Erstligist für sein stürmisches Tempospiel mit tosendem Applaus in der Hollenstedter Sporthalle verabschiedet wurde, standen Autogrammjäger auch bei den Hollenstedter Handballern an. „Natürlich waren es viel mehr Fans, die von den Hanseaten ein Autogramm haben wollten. Aber bei diesem gelungenen Handballfest, haben auch meine Spieler Lob und Anerkennung für ihre hervorragende Leistung verdient“, strahlte TuS Jahn-Trainer Martin Kuligowski: „Das war ein grandioser Tag für Hollenstedt und den Handball in unserer Region.“
Beide Mannschaften versetzten die Handball-Fans in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle in einer fairen Partie mit temporeichen Spielzügen in Ekstase. Auch wenn das Testspiel mit 48:27 (28:15)für den ehemaligen Erstligisten (jetzt 3. Liga), Handball Sport Verein Hamburg endete, konnten Hollenstedts Landesliga-Handballer stolz auf die 27 Tore sein, die sie dem aktuellen Drittliga-Dritten einschenken konnten. Immerhin spielt im neuen HSV-Team der ehemalige ehemaliger Nationalspieler und Champions-League-Sieger Stefan Schröder auf der rechten Außenposition.
Die Hamburger drückten von Anfang an auf das Tempo und führten zur Halbzeit bereits mit 28:15 Toren. Einen höheren Pausenstand verhinderte TuS Jahn-Torwart Sebastian Thomas, der sich mit starken Paraden auszeichnen konnte. Damit war Hollenstedts Trainer Martin Kuligowski gar nicht zufrieden: „Da wurde zu wenig im Angriff getan“, sagte er auf dem Weg in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel hat seine Mannschaft deutlich besser gespielt: Alle waren wieder auf dem Spielfeld präsent, und unterstützten sich als Team, um das hohe Tempo des Drittligisten mitzuhalten. In der TuS Jahn-Deckung haben auch wieder Klaas Kurtzweg-Viertheer und Neuzugang Oliver Kühnke zugepackt. Da dem HSV plötzlich nicht mehr so viel gelang, wie im ersten Durchgang, begann Trainer Jens Häusler zu wechseln, und musste mit der grünen Karte sogar eine Aus-Zeit nehmen. Beste Werfer beim gastgebenden TuS Jahn waren Marcel Hebestreit (9/4) und Ludwig Voß mit vier Toren aus dem Rückraum.
Am kommenden Wochenende hat der TuS Jahn Hollenstedt eine harte Nuß zu knacken: Zum Punktspiel in der Landesliga Niedersachsen erwartet der Tabellensechste am Samstag, 14. Januar, 19.30 Uhr, den Viertplatzierten TuS Bergen.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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