Eine Runde zu viel auf dem Rad: Triathlet Reiner Wieneke verpasst bessere WM-Platzierung

Im Ziel konnte er schon wieder lachen: Reiner Wieneke bei der WM in London
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(os). "So etwas Blödes ist mir noch nie passiert. Ich ärgere mich über mich selbst." So bilanziert Reiner Wieneke (62) sein Rennen bei der Triathlon-WM in London: Weil er im Radfahren eine 6,5-km-Runde zu viel um den Hyde Park fuhr, wurde er in der Altersklasse M60 nur 66. "Eine Platzierung unter den ersten 30 wäre möglich gewesen", sagte Wieneke.
Es passierte auf der Radstrecke: Der Berufsschullehrer aus Buchholz orientierte sich an einem anderen Fahrer. Als dieser Richtung Wechselzone abbog, fuhr Wieneke hinterher. "Ich hatte einen Tunnelblick und wusste nicht mehr, wie weit ich schon gefahren war", erklärte Wieneke. Er ging auf Nummer sicher, kehrte um und fuhr noch eine ganze Extra-Runde. Eine halbe Runde hätte gereicht. Mit seiner Schwimm- (14:50 Minuten über 750 Meter) und Laufzeit (24:28 Minuten über 5 km) war der drahtige Ausdauersportler zufrieden. Zur Frustbewältigung gönnte sich Reiner Wieneke erst einmal ein Riesenstück Schokoladenkuchen.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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