Elbmarsch gewinnt Stadtderby

Der Torschütze zum 2:0 für die Elbmarsch, Mark Schade (re.) half auch in der Abwehr aus. In dieser Szene spitzelte der dem Winsener Außenangreifer Alexander Borck (li.) den Ball vom Fuss
  • Der Torschütze zum 2:0 für die Elbmarsch, Mark Schade (re.) half auch in der Abwehr aus. In dieser Szene spitzelte der dem Winsener Außenangreifer Alexander Borck (li.) den Ball vom Fuss
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FUSSBALL: Aufsteiger feiert Revanche - am Sonntag gegen Eintracht Cuxhaven

(cc). Mit dem 3:0-Derby-Sieg gegen TSV Winsen hat Landesliga-Aufsteiger Eintracht Elbmarsch eindrucksvoll Revanche für die 1:5-Niederlage aus der Hinrunde genommen und darf seinen Blick wieder Richtung Mittelfeld der Tabelle richten. Die Tore: 1:0 Christian Spill (25. Minute), 2:0 Mark Schade (83.) und 3:0 Christian Spill (90.). Die rund 300 Fans sahen in Drennhausen ein abwechslungsreiches und kämpferisch herausragendes Stadt-Derby mit fairen Mitteln, in dem sich Anfangs TSV Winsen, der ohne seinen Torjäger Oliver Rupprecht (im Urlaub) angetreten ist, leichte Feldvorteile erarbeiten konnte. Die Eintracht zeigte Respekt, und agierte vorerst in der eigenen Spielhälfte. Obwohl Torchanchen in Halbzeit eins beim TSV noch Mangelware blieben. In der Folgezeit gaben aber die Platzherren zunehmend den Ton an, und wurden für ihre Mühe auch in der 25. Spielminute durch den Treffer von Christian Spill zur 1:0-Führung belohnt. Das war die typische Kerze, die vor Spills Beinen landete. Leider vor seinem schwachen Linken. Dennoch drosch er das Leder aus 15 Metern unhaltbar ins Winsener Netz. Die Gäste wirkten angeschlagen, und beendeten vorerst ihr Offensivspiel. Auch wenn die beiden Außen des TSV, Erkan Alkan und Maximilian Schmidt, noch phasenweise für etwas Unruhe im Elbmarscher Strafraum sorgten. Es blieb beim 1:0 zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel hatte Winsen mehr Spielanteile und sogar einen Foulelfmeter vom Unparteiischen zugesprochen bekommen, den allerdings Erkan Alkan (64. Minute) nicht verwerten konnte. Denn Elbmarsch-Keeper Nico Fabian, der an diesem Tag eine starke Leistung ablieferte, konnte das getretene Leder mit der linken Hand um den Torpfosten lenken. Von nun an spielte die Elbmarsch in Unterzahl, denn Simon Schubert, der über die Schiri-Entscheidung gemeckert hatte, kassierte dafür die rote Karte. Winsen blieb weiterhin am Drücker - aber die Elbmarsch machte die Tore: Erst durch Mark Schade, der nach Vorlage von Christian Spill den Ball per Linksschuss ins lange Eck zum 2:0 (83. Minute) versenkte, dann noch einmal Mark Schade, der einen langen Ball auf Christian Spill vorlegte, und dieser zum 3:0-Endstand (90.) köpfte. Während Winsen schon in die Weihnachtsferien geht, steht für die Eintracht Elbmarsch noch ein Nachholspiel auf dem Programm. Zu Gast ist am Sonntag, 9. Dezember (14 Uhr, in Drennhausen) die Eintracht Cuxhaven. Mit einem weiteren Dreier könnte die Elbmarsch sogar in der Tabelle an der Kreisstadt-Elf vorbeiziehen.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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