Elbmarsch schon Dritter der Landesliga

Nathalie Bödder (re.) brachte nach ihrer Einwechslung frischen Schwung in das Elbmarscher Angriffsspiel
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FUSSBALL: Frauen „vom Deich“ gewinnen 2:1 gegen Bassen – TSV Stelle kassiert eine 0:2-Niederlage in Lüneburg

(cc). Den Klassenerhalt hat der Landesliga-Aufsteiger Eintracht Elbmarsch auf jeden Fall schon sicher. Nach dem 2:1 (0:0)-Heimsieg gegen Tabellenschlusslicht TSV Bassen rückten die Fußballfrauen der Eintracht Elbmarsch sogar auf den dritten Tabellenplatz vor. Am Landkreis-Konkurrenten TSV Stelle vorbei, der nach der 0:2-Niederlage beim SV Eintracht Lüneburg auf den fünften Rang der Tabelle abgerutscht ist.
„Eigentlich war es ein ganz schlimmes Fußballspiel", fand Elbmarsch-Trainer Jan Flindt: „Denn wir wollten in dieser Partie an die guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen, wurden aber aus dem Rhythmus gebracht“, berichtete der Coach. Und fügt dem noch hinzu: „Schon die anfangs gezeigte Körpersprache ließ erahnen, dass dieses Spiel nicht so angegangen werden würde, wie die Matches gegen Lüneburg oder Stelle in den Wochen zuvor.“
Es entwickelte sich eine Partie auf schwachem Niveau, in der die Grünen vom Deich zwar mehr Spielanteile hatten, aber Chancen nicht verwerten konnten. Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeitpause. Auch nach dem Seitenwechsel plätscherte das Spiel weiter so vor sich hin. Erst in der 61. Spielminute fiel das erste Tor. Allerdings nicht für die Elbmarsch, sondern für die Gäste, die bislang keinen einzigen Schuss auf das Tor der Eintracht abgegeben hatten. Zwar konnte Eintracht-Torfrau Wiebke Knippelberg den Eckball von der linken Seite, der durch den starken Wind immer länger wurde, im Rückwärtslaufen noch abklatschen, aber direkt vor der gegnerischen Spielerin Lisa Gunkel, die mit dem Knie das Leder über die Linie drücken konnte.
Nach dem Gegentreffer wechselte Eintracht-Coach Jan Flindt mit Nathalie Bödder und Jana Günther offensive Spielerinnen ein, die mehr Akzente im Angriffsspiel setzen sollten. Mit Erfolg! Jana Günther war es dann auch, die mit ihren beiden Treffern das Spiel noch drehen konnten: Erst traf sie in der 71. Minute nach schönem Zuspiel von Lena Tode zum 1:1-Ausgleich. Fünf Minuten vor Schluss gelang ihr mit einem geführlvollen Heber sogar noch der 2:1-Siegtreffer. Jan Flindt: "Ein schmeichelhafter Sieg, der uns aber vorzeitig den Klassenerhalt gebracht hat.“.
Die Fußballfrauen des TSV Stelle hatten zwar beim Tabellenzweiten SV Eintracht Lüneburg eine harte Nuss zu knacken, konnten aber ihre Möglichkeiten nicht zu etwas Zählbarem münzen. Stelle stellte sich tief, und konnte vorerst die Gastgeberinnen so am Konterspiel stören. Rückhalt gab dem TSV-Team (Ersatz-) Torhüterin Vanessa Kahlsdorf, die eine gute Abwehrarbeit auszeichnen konnte. Torlos ging es in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit drückte Lüneburg aufs Tempo, und erspielte sich reihenweise Chancen, aber die beiden Innenverteidigerinnen des TSV, Fianca Frommann und Janine Voigt, konnten mehrere Male den Ball aus der Gefahrenzone bringen. Der erste Schreck für den TSV in der 72. Minute: Nach einem Foulspiel zeigte der Unparteiische folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Den Strafstoß für die Eintracht, zu dem Lina Steinmeier angetreten war, parierte Stelles überragende Torhüterin Vanessa Kahlsdorf, die auch Nachschuss abwehren konnte. Zwei Minuten später flankte Hanna Schönsee in die Mitte, und Nina Weselmann brauchte das Leder nur noch zur 1:0-Führung für die Eintracht Lüneburg einschieben. In der 79. Minute durfte Charlotte Zöphel zum Elfmeter antreten, den sie zum 2:0 verwandelte. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.
Am Sonntag, 30. April, spielt der TSV Stelle beim Tabellenvierten VfL Lüneburg. Die Eintracht Elbmarsch hat an diesem Wochenende spielfrei.

Nathalie Bödder (re.) brachte nach ihrer Einwechslung frischen Schwung in das Elbmarscher Angriffsspiel
Eintracht-Trainer Jan Flindt konnte mit drei Punkten zufrieden sein
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Roman Cebulok aus Buchholz

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