Für U16-Nationalmannschaft nominiert
Fußballer Elmin Mekic spielt für Deutschland

Elmin Mekic hofft auf Einsatzzeiten gegen Finnland
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os. Buchholz. Elmin Mekic (15) macht den nächsten Schritt auf der Karriereleiter: Der talentierte Fußballer aus Buchholz, der bei Werder Bremen spielt, ist zum ersten Mal für Länderspiele der deutschen U16-Nationalmannschaft nominiert worden. Am Samstag, 12. Oktober, steht für die Mannschaft von U16-Bundestrainer Michael Prus das zweite Testspiel gegen Gastgeber Finnland auf dem Programm. Die erste Partie gewann Deutschland am Mittwoch in Lohja mit 2:1.
Ex-Profi Prus (120 Bundesligaspiele für Schalke 04) hatte Elmin Mekic bei Trainingslehrgängen des DFB kennengelernt. Jetzt würdigte der Bundestrainer die guten Leistungen des Buchholzers: Der 15-Jährige geht in der B-Junioren-Regionalliga bei Werder Bremen als Kapitän voran und gestaltet das Spiel des Bundesliga-Nachwuchses als zentraler Mittelfeldakteur entscheidend mit - entweder auf der Sechs oder auf der Acht. "Ich hoffe, dass ich in Finnland die Chance nutzen kann", sagt Elmin Mekic.
Bereits mit drei Jahren begann Mekic mit dem Fußballspielen beim Buchholzer FC (BFC). Dort fiel sein besonderes Talent schnell auf: Elmin durchlief spezielle Kooperationsprogramme des FC St. Pauli und des Hamburger SV. Letztlich landete er aber bei Werder Bremen, dem Kooperationspartner des BFC. Dieser verpflichtete das Talent nach einem Probetraining. Anders als andere Fußballer zog Elmin Mekic nicht ins Werder-Internat, sondern blieb bis heute in seinem gewohnten Umfeld in Buchholz. "Ich hatte die Option, ins Internat zu gehen. Mir ist es aber wichtig, dass ich meine Familie um mich habe", betont Elmin. Stattdessen fährt er viermal pro Woche mit dem Zug zum Training nach Bremen. Hinzu kommen am Wochenende die Punktspiele, die auch mit weiten Fahrten verbunden sind. Gegner sind u. a. Holstein Kiel, Meppen oder der VfL Wolfsburg.
Elmin Mekic nimmt die Strapazen auf sich, um sein großes Ziel zu erreichen: "Ich möchte Profi werden." Ihm ist bewusst, dass das schwer umzusetzen ist: "Nur zwei von 1.000 talentierten Jugendlichen schaffen letztlich den Sprung in die Bundesliga", weiß Elmin. Genau dieses Bewusstsein sei seine große Stärke, erklärt Christoph Reise, Sportlehrer am Buchholzer Gymnasium am Kattenberge, an dem Elmin die zehnte Klasse besucht: "Er ist total klar im Kopf. Ich traue Elmin zu, dass er sein Ziel erreicht", betont Reise.
Bei Werder Bremen sei er gereift, erklärt Elmin Mekic. Fußballerisch sei er schon immer stark gewesen. In Bremen lernte er, sich auf dem Platz besser unter Kontrolle zu haben: "Ich bin ein emotionaler Mensch. Früher bin ich öfter ausgerastet und habe dafür Rote Karten gesehen." Das habe er jetzt unter Kontrolle, sodass er sich auf seine spielerischen Fähigkeiten konzentrieren kann. Bei Werder Bremen im Nachwuchs, in der deutschen Nationalmannschaft - und vielleicht irgendwann in der Bundesliga.

Elmin Mekic hofft auf Einsatzzeiten gegen Finnland
Die Pokale in seinem Kinderzimmer sind ein deutliches Zeichen dafür, wie erfolgreich Elmin Mekic bereits war

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