Niederlage gegen Neckarsulmer Sport-Union
Handball-Luchse auswärts sieglos

Kim Berndt (am Ball) kam auf insgesamt acht Tore für die "Luchse"
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HANDBALL: Aufsteiger verliert in Neckarsulm – Samstag kommt Halle-Neustadt

(cc). Erst 2:0 geführt – und dann wieder Nerven gezeigt. Erstliga-Aufsteiger Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten hat auswärts mit 25:33 (15:18) bei der Neckarsulmer Sport-Union verloren und damit am siebten Spieltag der Saison der 1. Bundesliga die sechste Niederlage kassiert.
Nach dem 2:0-Blitzstart (2. Minute) mussten die „Luchse“ schon 90 Sekunden später ein 2:3 hinnehmen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Neckarsulmer SU allerdings bis zur Halbzeitpause mit 18:15 die Oberhand behielt.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte Marleen Kadenbach auf 18:20 (35. Minute) verkürzen, aber in der Folgezeit bauten Carmen Moser und Irene Espinola den Vorsprung für die Heimmannschaft weiter zum 22:18 aus. Nachdem die „Luchse“ zwölf Minuten vor Schluss auf 25:27 verkürzt hatten, bauten sie plötzlich konditionell stark ab, zeigten Nerven und mussten am Ende nach einem 6:0-Lauf der Gastgeberinnen ein 25:33 hinnehmen. „Wir haben einer sehr starken NSU lange einen beherzten Kampf geliefert, aber die Schlussphase war natürlich frustrierend für uns“, so Luchse-Trainer Dubrako Prelcec nach dem Spiel. Die besten Werferinnen waren Irene Espinola (9 Tore) für Neckarsulm, und Kim Berndt (8) für die Luchse.
Nachbar und Ligakonkurrent Buxtehuder SV verlor überraschend mit 27:33 (15:19) Toren bei der HSG Bad Wildungen. Denn gegen die HSG hatte der BSV noch kein Bundesligaspiel in seiner Vereinsgeschichte verloren. Beste BSV-Werferin: Annika Lott (7 Tore). Am Samstag, 31. Oktober, 16 Uhr, ist das Spitzenteam des Thüringer HC in der Halle Nord zu Gast.
Die „Luchse“ erwarten am kommenden Samstag zum Heimspiel den Mit-Aufsteiger SV Union Halle-Neustadt. Beginn 19 Uhr, Nordheidehalle, Holzweg 4, in Buchholz.
„Jetzt brauchen wir unbedingt einen Sieg gegen Halle-Neustadt“, betont Luchse-Coach Dubrako Prelcec. Halle-Neustadt ist aktuelle Tabellenelfter (5:7 Punkte), die „Luchse“ Tabellen-14. (2:12).
Der SV Union Halle-Neustadt hatte schon zum Saisonstart mit einem Sieg gegen den Buxtehuder SV und einem Unentschieden gegen die Neckarsulmer Sport-Union gepunktet. Denn der „Wildcats“ ist breit aufgestellt und verfügt über viele Alternativen, um ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Besonders der Rückraum mit der dänischen Rückkehrerin aus Oldenburg Helena Mikkelsen (17 Tore), der Niederländerin Danique Boonkamp (24 Tore) und Lea Gruber (14 Tore) hat an Durchschlagskraft gewonnen. Erfolgreich agieren auch die beiden Außenspielerinnen im Gästeteam, Swantje Heimburg (15 Tore) und die Kroatin Maria Gudelj (19 Tore), die mit ihren trickreichen Würfen jede Torhüterin vor Probleme stellen können. Am Kreis zeigt besonders Leonie Nowak nicht nur ihre Abschlussstärke, sondern sorgt auch für Räume, die von ihren Mitspielerinnen genutzt werden. Vor allem spielen die Gäste einen sehr schnellen, attraktiven Handball. „Wenn wir gegen Halle-Neustadt punkten wollen, dann sollten wir nicht unbedingt auf die Stärken des Gegners schauen, sondern mit Zuversicht, Mut und einer eindeutigen Körpersprache unsere Fähigkeiten ins Spiel etablieren. Unser Team hat die Mittel dazu“, betont Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau: „Die Wildcats agieren nicht fehlerlos, und können ihr hohes Niveau auch nicht immer halten.“
„Natürlich wollen wir mit unserer stärksten Mannschaft antreten um das Spiel zu gewinnen“, hat sich Dubrako Prelcec vorgenommen: „Das kann aber nur gelingen, wenn die Luchse von allen Positionen sicher abschließen und das Angriffsspiel breit gefächert ist, denn dann entstehen bei schnellem Spiel auch Räume gegen eine offensive Deckung.“

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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