Heimspiel für die Luchse gegen den Thüringer HC

Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau
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HANDBALL: Corona-Verdachtsfall nicht bestätigt

(cc). Nachdem der Aufsteiger, Handball-Luchse (HL) Buchholz 08, sein Spiel in der 1. Bundesliga am vergangenen Wochenende in Bad Wildungen wegen eines Corona-Verdachts im Umfeld der Mannschaft kurzfristig absagen musste, gibt es das nächste Heimspiel in der Nordheidehalle (20 Uhr - ohne Zuschauer) am heutigen Mittwoch, 17. Februar, gegen den Thüringer HC. "Nach einem nagativen Test gab es Entwarnung", erklärt Luchse-Geschäftsführer Sven Daubau: "Wir haben am Montag unseren Trainingsbetrieb wie gewohnt aufgenommen." Das Auswärtsspiel bei der HSG Bad Wildungen Vipers soll am 20. Februar nachgeholt werden.
Aktuell belegen die "Luchse" mit 8:26 Punkten den Relegationsplatz (Rang 13), während der Thüringer HC mit 23:13 Punkten auf dem sechsten Tabellenrang steht. Das Spiel am heutigen Mittwoch wird live ab 20 Uhr auf www.Sportdeutschland.tv zu sehen sein.
Der Thüringer HC ist zwar siebenmaligr deutscher Meister und dreifacher Pokalsieger, aber die Mannschaft des THC befindet sich in dieser Saison im Umbruch. "Auch wenn sich das Team des österreichischen Erfolgstrainers Herbert Müller etliche überraschende Niederlagen gegen schwächer eingeschätzte Gegner wie den Buxtehuder SV, Bayer Leverkusen, Neckarsulmer Sport-Union und die HSG Bensheim/Auerbach geleistet hat, sind die Thüringerinnen in den letzten Wochen wieder richtig gut in Schwung gekommen", berichtet Sven Dubau: "Sie überzeugten national mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten SG BBM Bietigheim und landeten international in der European-League einen viel beachteten Erfolg über Storhamar HE aus Norwegen."
Trotz einer torgefährlichen Tschechin mit Marketa Jerabkova (144 Tore) in der Offensive, zeigt der THC in der Abwehr noch etliche Schwächen. Das könnte für die "Luchse" von Vorteil sein, wenn sie selbst ihr Potential abrufen und zur alten Wurfstärke zurückfinden. "Wir müssen als Mannschaft und als Einheit auftreten und durch eine klare Körpersprache verdeutlichen, dass wir gewillt sind, durch Selbstvertrauen und Kampfkraft mitzuhalten", betont Luchse-Trainer Dubravko Prelcec: "Eigentlich lastet kein Druck auf unserem Team."
Die "Luchse" haben sich vor allem vorgenommen, es dem Thüringer HC mit Kampfgeist und Einsatz so schwer wie möglich zu machen. "Meine Spielerinnen sind sehr motiviert und wollen alles unternehmen, sich dem HTC als unangenehmer Gegner zu erweisen“, verspricht Prelcec. Obwohl auch Sven Dubau bestätigt, dass der THC nicht zu den Gegnern in der 1. Bundesliga gehört, gegen den das Aufsteigerteam der "Luchse" unbedingt punkten muss. "Die Begegnung des THC gegen Mainz hat gezeigt, dass es den Meenzer Dynamites 30 Minuten gelungen ist, das Thüringer Tempospiel mitzugehen, danach sind sie allerdings eingebrochen. Die individuelle Klasse des THC-Teams ist noch so groß, dass sie auf alle Maßnahmen eine passende Antwort haben werden", meint Dubau.
Kooperationspartner und Ligakonkurrent der "Luchse", der Buxtehuder SV, kassierte am vergangenen Wochenende eine bittere 31:33-Auswärtsniederlage beim TuS Metzingen, und ist damit auf den 10. Tabellenplatz abgerutscht. Im nächsten Heimspiel erwartet der BSV am Freitag, 19. Februar, den Tabellenführer Borussia Dortmund in der Halle Nord in Buxtehude.
Weiter spielten am vergangenen Wochenende: Kurpfalz Bären - Neckarsulmer Sport-Union 24:33, HSG Bensheim/Auerbach - VfL Oldenburg 23:25 und SV Union Halle-Neustadt - Frisch Auf Göppingen 24:27.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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