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Hospitalisierung steigt - Seitwärtsbewegung bei Sieben-Tage-Inzidenz

Starker Kampfgeist der „Luchse“ nicht belohnt

Antonia Pieszkalla (re.), die auch in der Abwehr aushalf, traf zwei Minuten vor Schluss zum 26:26-Augleich für die Handball-Luchse
  • Antonia Pieszkalla (re.), die auch in der Abwehr aushalf, traf zwei Minuten vor Schluss zum 26:26-Augleich für die Handball-Luchse
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  • hochgeladen von Roman Cebulok

HANDBALL: Knappe 26:27-Niederlage in der 1. Bundesliga bei Sport-Union Neckarsulm

(cc). Alle Anstrengungen halfen nicht: Die Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten bleiben auch an ihrem siebten Spieltag in der 1. Bundesliga sieglos. Beim Favoriten Sport-Union Neckarsulm gab es am vergangenen Wochenende eine knappe 26:27-(14:17)-Niederlage. Antonia Pieszkalla hatte mit ihrem 26:26-Ausgleich zwei Minuten vor Schluss Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn der „Luchse“ geweckt.
Beide Teams boten den 887 Zuschauern in der Sporthalle Neckarsulm über 60 Minuten ein mitreißendes Handballspiel, in dem die „Luchse“ bis zum bitteren Ende großen Einsatz und nur wenig Respekt vor dem Favoriten zeigten. Am Ende wurde der starke Kampfgeist nicht belohnt, das Team von Luchse-Trainer Dubravko Prelcec musste ohne etwas Zählbares die Heimreise antreten. Die Partie wurde live im Fernsehen ausgestrahlt.
„Es war eine Begegnung, die alles bot, was den modernen Frauenhandball so attraktiv macht“, berichtete Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau von Auswärtsspiel seiner Mannschaft. „Nach der Verletzung von Julia Herbst mussten wir auch noch auf die erkrankten Natalie Axmann und Maj Nielsen verzichten. Spielmacherin Kim Berndt war wieder dabei, war allerdings nach ihrem Fingerbruch mit einer dicken Bandage gehandicapt.“
Schon vor dem Spiel hatte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec seinen Spielerinnen geraten, im Angriff geduldig zu agieren und vorwiegend über Außen zu versuchen, zu Toren zu kommen. Dieser Schachzug schien zunächst aufzugehen, nachdem sich zu Beginn eine ausgeglichene Partie mit wechselnden Führungen entwickelt hatte.
Bis zum 8:8 spielten beide Teams auf Augenhöhe. Dann zogen die Gastgeberinnen auf 13:9 davon. Zum Ende der ersten Halbzeit hatten die „Luchse" zum 14:17-Pausenstand verkürzt.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs parierte Luchse-Torhüterin Katharina Kaube zwei Strafwürfe und Louise Cronstedt traf aus dem Rückraum. Die „Luchse“ kamen in dieser Phase auf 17:18 heran, ließen dann aber Neckarsulm auf 24:21 (52. Minute) davonziehen.

In den letzten acht Spielminuten entwickelte sich ein Handball-Krimi: Erst trafen Sarah Lamp (2), Marthe Nicolai und Antonia Pieszkalla (je 1) zum 25:25-Ausgleich (55.), dann erzielte Youngster Antonia Pieszkalla das 26:26 (58.). Im Gegenzug musste aber die etwas unsortiert wirkende Luchse-Abwehr noch das 26:27 durch den Treffer von Irene Espinola Perez hinnehmen. Für ihren letzten Angriff blieben den „Luchsen“ nur noch zehn Sekunden, in denen ein direkter Wurf auf das gegnerische Tor nicht zum Erfolg führte. „Am Ende haben wir unglücklich verloren“, so Prelcec nach dem Spiel. „Neckersulm hat unsere Fehler gnadenlos bestraft. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir mindestens ein Unentschieden verdient gehabt hätten.“ Beste Werferin bei den „Luchsen“ war Alexia Hauf (7 Tore). Die Haupttorschützin der Gastgeberinnen, Johanna Stockschläder, kam auf insgesamt acht Treffer.

• Nachbar und Ligakonkurrent Buxtehuder SV (BSV) fuhr nach mehr als sechs Jahren in heimischer Halle wieder einen Sieg gegen TuS Metzingen ein. Beste BSV-Werferin beim 36:31 war Annika Lott (8 Tore).

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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