Turnerinnen peilen 3. Bundesliga an

Die erfolgreichen Turnerinnen vom MTV Pattensen und Borstel-Sangenstedt, die als Tabellenführer der Regionalliga den Aufstieg in die 3. Bundesliga anpeilen
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TURNEN: Die KTG Lüneburger Heide mit viel Verletzungspech am wichtigen Wettkampftag

(cc). Am vorletzten Wettkampftag der Regionalliga Nord konnte das Team der Kunst-Turn-Gemeinschaft (KTG) Lüneburger Heide mit Turnerinnen vom MTV Pattensen und MTV Borstel-Sangenstedt, das wegen einiger Ausfälle ersatzgeschwächt in Stadtlohn angetreten ist, als Tagesvierter die Tabellenführung verteidigen, und will am letzten Wettkampftag am 5. November in Berlin das Ticket für den Aufstiegskampf in die dritte Bundesliga lösen.
Aus dem Team der KTG musste Bundeskaderturnerin und WOCHENBLATT-Sportlerin des Jahres Emma Malewski mit einer schweren Bronchitis im BettTeamkollegin Joline Ruprecht fiel ohnhin mit einer Verletzung aus, und auch Merit Laengner stand an diesem Wettkampftag nicht zur Verfügung. Das Rumpfteam der KTG startete am Sprung und turnte in der olympischen Reihenfolge: Sprung, Barren, Schwebebalken und Boden. Vier gestandene Tsukaharas in gebückter und gehockter Ausführung brachten die drittbeste Gerätewertung.
Ihren ersten Einsatz im Regionalligateam hatte die erst 11-jährige Sharlene Duncan-Williams, die die jüngste Turnerin an diesem Wettkampftag war. Sie stand ihre beiden Tsukaharasprünge gehockt und brachte wertvolle Punkte ins Mannschaftergebnis ein. Die höchsten Sprungwertungen für die KTG Lüneburger Heide turnten Lina Köhlert, Marieke Wagener und Annika Heimer mit gebückten Tsukaharas. Am Stufenbarren machte sich allerdings das Fehlen der Stammturnerinnen bemerkbar. Aber großartige Leistungen von Lina Köhlert (10,05), Annika Heimer (9,75) und Marieke Wagener (9,70) brachten aber dennoch die zweithöchste Teamwertung aller teilnehmenden Teams. Dennoch gab es einige Stürze am Schwebebalken, die für das sonst so balkensicheren KTG-Team nur wenige Punkte brachte. Auch am Boden kam Sharlene Duncan-Williams sicher durch ihr Programm und wurde mit 9,90 Punkten belohnt. Die Übung von Christina Kruse wurde sogar mit 10,20 Punkten bewertet. Marieke Wagener erhielt für ihre Übung mit vielen schwierigen gymnastischen Sprüngen 10,65 Zähler. Beste am Boden war Annika Heimer, die nach überstandener Erkältung 11,50 Punkte erturnte. Alexandra Hinkel (12) gelang diesmal nicht alles. Sie steuerte aber dennoch wertvolle Punkte am Stufenbarren und Schwebebalken für das Teamergebnis bei. Mit insgesamt 167,25 Punkten wurde das KTG-Team Vierte. Platz eins und zwei gingen an den Bünder TVW und den Ausrichter TuS Wüllen.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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