Kostenfalle kommt per Fax

In Buchholz sollen Gewerbetreibende teure Anzeigen kaufen / Warnung vor "VSK Medienagentur"

os. Buchholz. In Buchholz tauchen immer wieder zweifelhafte Anbieter obskurer Druckerzeugnisse auf. Derzeit melden sich Vertreter einer "VSK Medienagentur" mit Sitz im Ausland per Telefon bei Buchholzer Unternehmern und versuchen, teure Anzeigen für eine "Allgemeine Bürgerinformation" zu verkaufen, warnt Andrea Kirsten von der Buchholz Galerie.
Die rhetorisch gut geschulten Anrufer behaupten demnach, eine Anzeige nochmals zu schalten zu wollen und erwecken damit den Eindruck, als habe bereits ein Kontakt bestanden und als müsse ein Zwei-Jahres-Vertrag lediglich fortgesetzt werden. Um die Richtigkeit der Anzeige zu bestätigen, müsse lediglich ein Korrekturfax ausgefüllt und zurückgeschickt werden.
Wer das macht, sitzt in einer Kostenfalle. Inklusive versteckter Kosten summiert sich der Anzeigenauftrag auf mehr als 2.800 Euro. Andrea Kirsten hat die Falle erkannt und bei der Polizei Anzeige wegen versuchten Betrugs erstattet.
Die Stadt Buchholz betont, dass derzeit in ihrem Auftrag keine Anzeigen für eine Bürgerinformation gesammelt werden. Wenn Verlage im Auftrag der Stadt unterwegs sind, könnten sich deren Vertreter ausweisen und hätten eine Kopie eines städtischen Empfehlungsschreibens bei sich. Bei Zweifeln helfen Heinrich Helms (Tel. 04181-214788), Jutta Hiller (-214790) und Birgit Diekhöner (-214784) von der Buchholzer Stadtverwaltung gern.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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