Schließfachraub bei der Sparkasse
Sparkasse Harburg-Buxtehude einigt sich mit allen geschädigten Kunden des Schließfach-Raubs

Die Schließfachanlage der Sparkasse Harburg-Buxtehude in Buchholz war im vorigen Jahr Ziel von Dieben. Jetzt wurde mit allen Geschädigten eine Einigung erzielt
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mum. Buchholz. Die Akte "Schließfachraub Buchholz" kann laut Sparkassen-Sprecher Carsten Schmuckall geschlossen werden. Elf Monate nach dem kriminellen Vorfall im BeratungsCenter Buchholz habe die Sparkasse Harburg-Buxtehude alle Fälle abschließend reguliert. Mit den 75 betroffenen Kunden des Schließfach-Raubs aus dem Juli vergangenen Jahres habe man sich geeinigt, eine gerichtliche Auseinandersetzung sei in keinem Fall erforderlich gewesen. Die Polizei habe laut Schmuckall die Ermittlungen eingestellt, "die Täter wurden nicht ermittelt."
Andreas Sommer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Harburg-Buxtehude, zeigt sich erleichtert: "Wir sind wirklich froh, dieses Kapitel beendet zu haben. Die Aufarbeitung des Vorgangs hat uns viel Kraft gekostet. Das wichtigste aber ist, dass wir für alle Beteiligten zu einvernehmlichen Lösungen gekommen sind."

Rückblick: Am 5. und 6. Juli 2019 hatte sich eine Gruppe professionell agierender Krimineller mehrfach unerlaubt Zugang zur elektronischen Schließfachanlage des BeratungsCenters der Sparkasse Harburg-Buxtehude in der Poststraße in Buchholz verschafft. Um dabei nicht von Kunden überrascht zu werden, hatten die Diebe ein gefälschtes Sparkassen-Schild am Zugangssystem angebracht. Darauf befand sich der Hinweis, dass die Schließfachanlage außer Betrieb sei. 80 Schließfächer von 75 Kunden der Sparkasse wurden gewaltsam geöffnet, die Täter entwendeten Geld, Edelmetalle und sonstige Wertgegenstände.

"Dank der konstruktiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit nahezu allen Kunden ist es gelungen, die Aufnahme und Regulierung der entstandenen Schäden in hoher Qualität abzuwickeln", so Schmuckall. Die Sparkasse habe unmittelbar nach dem Vorfall eine eigens für die Bearbeitung des Schließfach-Raubs zuständige Arbeitsgruppe unter der Leitung der Regionaldirektoren Cord Köster und Matthias Weiß zusammengestellt. Unter Hinzunahme eines extern bestellten Sachverständigen sei jeder Einzelfall detailliert und umfassend bearbeitet. "Das professionelle und transparente Vorgehen der Kollegen in Zusammenarbeit mit dem Sachverständigen hat bei den Geschädigten eine hohe Akzeptanz erfahren", sagt Sommer. Ein Beleg dafür sei auch die Tatsache, dass man sich mit allen Kunden, auch mit den anwaltlich betreuten, außergerichtlich einigen konnte.

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Mit diesem Foto suchte die Polizei nach den Tätern
Autor:

Sascha Mummenhoff aus Jesteburg

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