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Ein Herz für benachteiligte Kinder in Indien

Sie sollen weg von den Müllhalden: Dr. Martin Kasper (hinten, li.) macht sich für eine bessere Bildung von Kindern in Indien stark (Foto: Kasper)

Buchholzer Unternehmen "terra" unterstützt Stiftung "Childaid Network" mit 50.000 Euro pro Jahr / "Wir wollen der Region etwas zurückgeben"

os. Buchholz. Die Lebensbedingungen von bedürftigen Kindern in Indien dauerhaft zu verbessern - dieses Ziel hat sich die Stiftung "Childaid Network" in Königstein (Hessen) auf die Fahnen geschrieben. Unterstützt wird der Stifter und ehrenamtlichen Vorstand von "Childaid Network", Dr. Martin Kasper, neuerdings von der "terra Handels- und Speditionsgesellschaft" sowie "terra Real Estate" aus Buchholz. Die Unternehmen fördern die Projekte "Schulen für Flüchtlingskinder" sowie "Abendschulen für Jugendliche ohne Grundschulbildung" in Nordost-Indien mit 50.000 Euro pro Jahr und verbessern so das Leben und die Zukunftschancen von bis 2.000 Kindern und Jugendlichen.
Lokale Wirtschaft
"Die Unterstützung der Projekte sind uns eine Herzensangelegenheit", erklärt "terra"-Geschäftsführer Andreas Tietz. "Wir haben im Osten dieser Welt im Speditionsgeschäft gut verdient und wollen jetzt dieser Region wieder etwas zurückgeben." Auf "Childaid Network" sei er durch die Fernsehsendung "Ein Herz für Kinder" aufmerksam geworden, berichtet Tietz. Dadurch sei der Kontakt zu Dr. Martin Kasper hergestellt worden. Tietz wird im November nach Indien reisen und sich vor Ort gemeinsam mit der Stiftung ein Bild der Fortschritte machen. Auch im Süden von Indien ist "terra" tätig: Ein Mitarbeiter betreut ein Waisenhaus-Projekt in Chennai.
Das Projekt "Schulen für Flüchtlingskinder" unterstützt die Mitglieder der Adivasi-Stammes Santhals im westlichen Assam, deren Vorfahren als Sklavenarbeiter für die Teeplantagen eingeschleppt wurden. Viele von ihnen leben bis heute ohne eigene Lebensgrundlage am Straßenrand und in Wäldern. "Childaid Network" fördert die Grundbildung der Kinder durch die Einrichtung von Schulen, finanziert die Lehrergehälter und stellt die notwendigen Schulmaterialien. Die ersten Jugendlichen schließen gerade ihre Schul-Laufbahn mit der mittleren Reife ab.
In den ländlichen Provinzen am Himalaya unterstützt "Childaid Network" zudem sogenannte "Community Schools". Kinder und Jugendliche, die bislang keine Grundbildung hatten, können Grundschulen besuchen und dort lesen, schreiben, rechnen und Englisch lernen. "Wir eröffnen mehr als 30.000 jungen Menschen eine bessere Zukunftschance", erklärt Dr. Martin Kasper. Die Stiftung arbeite mit erfahrenen Organisatoren vor Ort zusammen. Kasper: "Bei uns ist Ihre Spende wirksam."
• Weitere Informationen unter www.childaid.net.