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Faszination Formel 1

Clevere Entwickler: (v. li.) Mike Repp, Antonio Behrens, Torben Körner und Jamie Hasselberg. Zum Team gehört auch Eddie Böttcher (Foto: os)

Schülerteam aus Buchholz nimmt an Nordmetall-Cup teil / Unterstützung von der Zukunftswerkstatt

os. Buchholz. Fünf Schüler des Buchholzer Gymnasiums am Kattenberge setzen die gute Tradition fort und nehmen unter Mithilfe der Zukunftswerkstatt Buchholz am "Nordmetall-Cup Formel 1 in der Schule" teil. Bis Mitte Oktober soll der Entwurf des Modellwagens von Jamie Hasselberg, Torben Körner (beide 12), Eddie Böttcher, Mike Repp und Antonio Behrens (alle 13) fertig sein. Sie haben sich "MEME-Team" genannt.
Der "Nordmetall-Cup Formel 1 in der Schule" ist ein multidisziplinärer, internationaler Technologie-Wettbewerb, bei Schülerteams von elf bis 19 Jahren am Computer einen Forme-1-Rennwagen in Miniatur-Format entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken. Ziel des Wettbewerbs ist es, die von der "großen" Formel 1 ausgehende Faszination und weltweite Präsenz zu nutzen, "um für die Jugend ein aufregendes, spannendes Lernerlebnis zu schaffen und damit das Verständnis und den Einblick in die Bereiche Produktentwicklung, Technologie und Wissenschaft zu verbessern und im Sinne von Berufsorientierung Laufbahnen in der Technik aufzuzeigen", schreiben die Organisatoren auf ihrer Webseite. Teilnehmen können Schülerteams aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem nordwestlichen Niedersachsen.
Das Quintett auf Buchholzer wurde aus zwei Gruppen zusammengefügt, die in Workshops des außerschulischen Lernstandorts Zukunftswerkstatt zusammen forschen. Die Zusammenarbeit bislang funktioniert reibungslos. "Wir sammeln gerade Ideen für unser Auto und designen es am Computer", erklärt Antonio Behrens. Jedes Gruppenmitglied kümmert sich um festgelegte Bereiche, am Ende soll ein fahrtüchtiges Auto stehen. Laut Reglement wird dieses von einer Gaspatrone angetrieben.
Ziel der Gruppe ist eine gute Platzierung der Niedersachsenmeisterschaft. Diese wird am 22./23. März 2019 auf der Meyer-Werft in Papenburg ausgetragen. Der Sieger zieht ins Bundesfinale ein, danach geht es zur WM. Vorbild des "MEME-Teams" ist die Gruppe "Polaris", die im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft in Singapur den 13. Platz belegte.
Um ein wettbewerbsfähiges Auto herstellen zu können, suchen die jungen Forscher noch Sponsoren. Geld wird u.a. für die Entwicklung von kleinen Rädern aus Karbon benötigt sowie für die Bestückung eines Informationsstandes, den jedes Teilnehmerteam bauen soll. Wer helfen möchte, meldet sich bei Antonio Behrens unter antonio.behrens2002@gmail.com.