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Ist der Brückenbelag in Sprötze etwa schon kaputt?

Bei der Verkehrsfreigabe der neuen Bahnbrücke herrschte vor allem Erleichterung, dass der Verkehr wieder ungestört fließt. Jetzt gibt es neue Kritik Foto: bim

Nutzer der neuen B3-Brücke ärgern sich über unebenen Fahrbahnbelag / Bauunternehmen soll Sanierungskonzept vorlegen

bim. Sprötze. Die Reaktionen einiger WOCHENBLATT-Leser auf die neue Bahnbrücke auf der B3 bei Sprötze sind eindeutig: "Man fährt wie auf einem holprigen Feldweg. Da wurden Steuergelder verbrannt", schimpft einer über den schlechten Belag und die offenbar nicht ausreichend befüllten Übergänge - und das nur rund drei Wochen nach der Verkehrsfreigabe. Ein weiterer beklagt: "Die neu angelegte Buckelpiste wird ja wohl hoffentlich noch neu asphaltiert. Warum hat man das nicht gleich mit erledigt? Jetzt, wo die glatt asphaltierte Behelfsbrücke noch steht und einen reibungsfreien Verkehrsfluss gewährt? Werden öffentliche Projekte eigentlich von Baugutachtern begleitet und abgenommen?"
Fünfeinhalb Jahre hatten Anwohner und Pendler unter der Brückenbaustelle zu leiden. Der Brücken-Neubau selbst habe ein Jahr gedauert, hatte das Landessstraßenbauamt Lüneburg erklärt.
"Die Unebenheiten der Fahrbahn im Übergangsbereich zwischen Brücke und Straßenkörper sind uns bekannt", teil Dirk Möller, Geschäftsbereichsleiter bei der Straßenbaubehörde in Lüneburg auf WOCHENBLATT-Anfrage mit. Für den neuen Fahrbahnabschnitt sei eine "Ebenflächigkeitsmessung" durchgeführt worden. "Nach Auswertung der Messergebnisse und den sich daraus gegebenenfalls ergebenden Mängel werden wir das Bauunternehmen auffordern, ein Sanierungskonzept vorzulegen", so Möller. In einer Behörde läuft eben nichts nach eigenem Empfinden, sondern nach gutachterlicher Feststellung.