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Lions-Wohltätigkeitsball in Buchholz: 17.500 Euro für den guten Zweck

Lions-Präsident Dr. Jörg-U. Köbke übergab den Scheck an Buchholz' Stadtjugendpflegerin Sarah Teichmann (Foto: Schrader)

Jugendzentrum Buchholz und Institut für Rechtsmedizin des UKE werden bedacht

os. Buchholz. Große Summe für den guten Zweck: Bei der 48. Auflage des Wohltätigkeitsballs des Lions Club Buchholz-Nordheide sind 17.500 Euro zusammengekommen. Das Geld wird geteilt: Zum einen wird das Buchholzer Jugendzentrum für seine dezentrale Jugendpflege bedacht, zum anderen das Institut für Rechtsmedizin des Universitäts-Krankenhauses Hamburg-Eppendorf.
Lions-Präsident Dr. Jörg-U. Köpke war sehr zufrieden mit der Resonanz: "Ich habe viele positive Rückmeldungen erhalten." Rund 200 Gäste kamen am vergangenen Samstag in das Bucholzer Veranstaltungszentrum Empore.
Mit 10.000 Euro wird das Buchholzer Jugendzentrum gefördert. Dafür soll ein neues Jugend- und Spielmobil angeschafft werden. Mit diesem werden auch die Kinder und Jugendlichen in Buchholz und Umgebung erreicht, die das Jugendzentrum am Rathausplatz nicht regelmäßig besuchten. Das Spielmobil wird auch für "Aktive Pausen" in Buchholzer Schulen verwendet. Das alte Spielmobil fiel einem Mülltonnenbrand zum Opfer, auch der Inhalt wurde nahezu vollständig zerstört. Auf dem Wohltätigkeitsball nahm Stadtjugendpflegerin Sarah Teichmann den Scheck aus den Händen von Lions-Präsident Köpke entgegen.
Bedacht wird auch das Institut für Rechtsmedizin am UKE Hamburg. Oberärztin Prof. Dr. Dragana Seifert kümmert sich dort um Kinder und Jugendliche, die Opfer von Missbrauch geworden sind. Für 5.000 Euro soll eine Spezialkamera angeschafft werden, mit der Verletzungen von Missbrauchsopfern gerichtsfest dokumentiert werden können. Mit beiden Spenden komme man den Statuten des Klubs nach, sich insbesondere um die Jugend zu kümmern, betonte Lions-Präsident Köbke.
Bei einer Tombola während des Wohltätigkeitsballs gab es zahlreiche attraktive Preise zu gewinnen. Einen der fünf Hauptpreise, einen hochwertigen Bürostuhl, staubte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse ab. Er kündigte an, diesen in seinem Büro im Rathaus einzusetzen, um noch besser für die Bürger arbeiten zu können.