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Buchholz ist immer noch viel zu dreckig

Schön ist anders: Die Aufgänge des Fußgängertunnels zwischen Bahnhofs- und Lindenstraße sind mit Moos bewachsen und mit Graffiti beschmiert
In der Nordheidstadt gibt es nach wie vor zahlreiche Schmuddelecken / Hinweise des Stadtdirektors

os. Buchholz. "Dreckstadt Buchholz?" titelte das WOCHENBLATT vor eineinhalb Jahren in Anspielung auf die selbsternannten Schlagwörter der Verwaltung für die Nordheidestadt als "Familienstadt", "Sportstadt", "Kulturstadt", "Einkaufsstadt" und "Sportstadt". An vielen Ecken gab Buchholz wegen des Drecks und zahlreicher Graffiti ein schlechtes Bild ab. Mittlerweile muss man das Fragezeichen durch ein Ausrufungszeichen ersetzen: Die Situation hat sich in den vergangenen 18 Monaten nicht gebessert.
Auf ein Wort
Ja, einige Schmuddelecken wurden beseitigt, wie die Sandsteinkunstwerke von Timm Ulrichs in der Innenstadt. Sie wurden besonders imprägniert, sodass sie nun leichter zu reinigen sind. An vielen anderen Stellen hat sich allerdings nichts getan. Prägnantestes Beispiel ist der Fußgängertunnel zwischen der Bahnhof- und der Lindenstraße: Dort wuchert das Moos, bei Sturm wird es durch Laub und Wasser gefährlich glatt in der Unterführung, zudem verunzieren zahlreiche Graffiti die Wände. Jüngst wurde die Verwaltung im Bauausschuss aufgefordert, für mehr Sauberkeit im Tunnel zu sorgen.
Auffällig ist, dass zahlreiche Verkehrsschilder schmutzig sind und keine gute Werbung für Buchholz sind. Einige Schilder stammen noch aus grauer Vergangenheit: So gibt es an der Erikastraße einen Hinweis, dass dort Schuttabladen verboten ist. Unterschrieben vom Stadtdirektor. Der letzte Stadtdirektor in Buchholz war Andreas Bendt: Er wurde im Jahr 2001 (!) durch den hauptamtlichen Bürgermeister Norbert Stein ersetzt.
Allein wird die Verwaltung des Problems nicht Herr werden. Da ist auch die Mitarbeit der Bürger gefragt: Graffiti-Schmierereien nerven!

• Welche Schmuddelecken ärgern Sie in Buchholz? Senden Sie uns ein Foto und den Standort per E-Mail unter oliver.sander@kreiszeitung.net.