Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Entscheidung nach Testphase

Das sorgt für Kritik vieler Bürger: Derzeit biegt der Bus vom Dibberser Mühlenweg in die Freudenthalstraße ab (Foto: archiv / os)

Streit um Buslinie 4101 in Buchholz: Endgültiger Streckenverlauf soll im Frühjahr 2019 festgelegt werden

os. Buchholz. Die Strecke, auf der der Buchholz Bus mit seiner Linie 4101 in Zukunft fahren wird, soll endgültig im kommenden Jahr festgelegt werden. Das erklärte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse in der jüngsten Sitzung des Buchholzer Stadtrates. Wie berichtet, hatten sich Anwohner beschwert, nachdem die Streckenführung Anfang August geändert worden war. Drei Haltestellen waren weggefallen.
Mit dem Aufsichtsrat der Stadtwerke, die den Buchholz Bus betreiben, sei eine Probephase bis zum 31. März 2019 vereinbart worden, erklärte Röhse. In dieser Zeit wolle man erneut eine Fahrgastzählung durchführen, zudem sollten die Busfahrer befragt werden. "Am Ende werden wir evaluieren, ob man etwas anders und besser machen kann", sagte Röhse. Man müsse die Vor- und Nachteile einer neuen Streckenführung genau abwägen. "Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Die Bewohner der Märchensiedlung freuen sich, dass sie nun an das Stadtbusnetz angeschlossen sind", so Röhse.
Die Anwohner, die eine Unterschriftenliste an Bürgermeister Röhse übergeben hatten, sind mit der Lösung einverstanden. "So eine Entscheidung, die über drei Jahre gereift ist, kann man nicht ad hoc zurücknehmen", erklärt Monika von Hagen, eine der Initiatorinnen der Unterschriftenliste. Man werde die weitere Entwicklung genau beobachten und notfalls eine zweite Aktion starten, damit gerade die Haltestellen "Wasserwerk" und "Boßdorfstraße" wieder angefahren werden. "Wir bleiben am Ball", verspricht Monika von Hagen. Sie schlägt eine geringfügig geänderte Streckenführung vor, durch die man die angesprochenen Haltestellen ohne Zeitverlust bedienen könnte. U.a. solle die Haltestelle an der Hamburger Straße wegfallen. Diese sei gerade für ältere Menschen schwer erreichbar, weil sie die Haupteinfallstraße von Buchholz kaum gefahrenlos überqueren könnten.