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Großer Bedarf an bewachten Fahrradstellplätzen

"Stadtumbau West": Viele WOCHENBLATT-Leser befürworten Station in Nähe der Fußgängerbrücken

os. Buchholz. Große Resonanz auf den Aufruf im WOCHENBLATT: Viele Leser meldeten sich, um die Wichtigkeit einer bewachten Fahrradstation am Buchholzer Bahnhof zu unterstreichen. Wie berichtet, ist im Zuge des sogenannten "Stadtumbau West" ein Fahrradparkhaus vorgesehen. Am heutigen Mittwoch, 12. September (18.30 Uhr, Rathauskantine), berät der Stadtentwicklungs-Ausschuss über den entsprechenden Bebauungsplan "Bahnhofsumfeld Nordwest".
• "Damit Leute vom Auto auf das Fahrrad umsteigen, muss nicht nur ein guter Fahrradparkplatz geboten werden, sondern auch gewährleistet sein, dass man nicht länger braucht, um zum Zug zu gelangen, als mit dem Auto", erklärt WOCHENBLATT-Leserin Anne Förster. Sie begrüße prinzipiell Fahrradstellplätze. Man solle darauf achten, dass das Fahrradparkhaus dicht am Aufgang zur sogenannten Tigerbrücke gebaut wird.
• Eine bewachte Fahrradstation wäre ein "Meilenstein in der Radverkehrsförderung" und in der Umsetzung einer "dringend benötigten Verkehrswende bei uns vor Ort", schreibt Peter Eckhoff, Vorsitzender des Vereins "Buchholz fährt Rad" und Ratsherr der Buchholzer Liste. Sichere Abstellmöglichkeiten seien unerlässlich, gerade aufgrund des Booms von E-Bikes und der Tatsache, dass diese Fahrräder immer teurer werden. "Wenn eine bewachte Radstation etabliert werden kann, so könnte der fahrradfahrende Pendler beispielsweise sein Fahrrad morgens zur Reparatur bringen und abends wieder abholen. Das wäre ein perfekter Service", betont Eckhoff.
• "Sehr gern würde ich mit meinem Rad zum Bahnhof fahren, um im Anschluss mit dem Öffentlichen Personennahverkehr weiter nach Hamburg zu pendeln", erklärt Arne Christoph Passow. Da er aber nur über zwei teure Pedelecs verfüge, wolle er derzeit diese Räder nicht an den normalen Fahrradständern abstellen und anschließen, solange keine Überwachung stattfindet. "Meiner Meinung nach würde in der akuten Situation schon eine Überwachung mittels Kamera helfen, sodass Täter identifiziert werden können oder sogar aktiv gestellt werden können", betont Passow.
• "Ich finde das Konzept der Fahrradstation gut", erklärt Leserin Kerstin Tumm. Diese dürfe aber nicht weiter weg vom Bahnhof sein als das Parkhaus für Autos. "Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zum Bahnhof und würde mich freuen, wenn ich das Fahrrad bewacht unterstellen kann", so Kerstin Tumm.