Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

SPD-Initiative: Buchholz soll Parksanduhren bekommen

os. Buchholz. Die Buchholzer Sozialdemokraten wollen Autofahrer, die ihr Fahrzeug nur kurz abstellen wollen, von den Parkgebühren befreien. Sie haben die Einführung einer Parksanduhr beantragt. Bei dem Großteil der anderen Parteien stößt der Vorstoß auf Gegenliebe: Der Bauausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung den SPD-Antrag mit 7:2 Stimmen zur Beschlussfassung durch den Stadtrat empfohlen.
Die Idee der Parksanduhr: Solange diese läuft, werden für den Autofahrer keine Parkgebühren fällig. Acht oder zehn Minuten könnten Kurzzeitparker die Sanduhr nutzen, erst danach müssten sie die Parkgebühren entrichten.
"Ob es der Gang zum Bäcker ist, zur Wäscherei, zur Apotheke oder zum Geldautomaten - beides dauert nur wenige Minuten und damit teilweise ebenso lange wie das Ziehen eines Parktickets", erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Frank Piwecki. "Ich glaube, dass die Parksanduhr den Nerv der Einzelhändler und der Menschen in Buchholz trifft", ergänzte Fraktionsvorsitzender Wolfgang Niesler.
Geht es nach der SPD, soll sich auch der Verein Stadtmarketing für das Projekt engagieren. Dessen Vorsitzender, CDU-Ratsherr Jan Bauer, signalisierte bereits Zustimmung. Die Initiative sei ein Gewinn für die Buchholzer.
Kritik kam dagegen von der Buchholzer Liste. Der Vorschlag der SPD sei zur Reduzierung des Innenstadtverkehrs, den seine Partei anstrebe, kontraproduktiv, erklärte der Ratsherr der Buchholzer Liste, Peter Eckhoff.