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Warten auf Ergebnis aus der Schweiz

Dieses Analyseblatt mitsamt der Messröhrchen verschickte Uwe Schulze an die Deutsche Umwelthilfe (Foto: Schulze)

Stickoxid-Belastung in Buchholz: Uwe Schulze schickt Messröhrchen los und bereitet Schreiben an Bürgermeister vor

os. Buchholz. "Ich betrachte die ganze Angelegenheit als sehr wichtig, denn es geht um uns in Buchholz, um unsere Zukunft und um die Zukunft nachfolgender Generationen." So begründet Uwe Schulze sein Engagement für sauberere Luft in der Nordheidestadt. Wie berichtet, maß der ehemalige Bürgermeister-Kandidat einen Monat lang mit Unterstützung der Deutschen Umwelthilfe die Stickoxid-Belastung an Buchholz' meistbelasteter Kreuzung an der Hamburger Straße/Bendestorfer Straße/Schützenstraße. Die Messröhrchen hat Schulze jetzt an die Deutsche Umwelthilfe in Radolfzell (Baden-Württemberg) geschickt, die die Proben vom akkreditierten Analyselabor Passam AG in der Schweiz auswerten lässt.
Schulze will herausfinden, wie hoch die Stickoxid-Belastung an vielbefahrenen Straßen in Buchholz, sogenannten "Hotspots", tatsächlich ist. Hintergrund: Laut der Studie "Hotspot-Ermittlung und Emissionskataster lagebezogen auf Niedersachsen" (HErmEliN), die das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim zwischen 2013 und 2017 durchgeführt hatte, liegt der Anteil von Stickoxiden in Teilen des Buchholzer Verkehrsnetzes im Jahresmittel bei 50 Mikrogramm und somit deutlich höher als der von EU und Bund vorgegebene Grenzwert von 40 Mikrogramm.
Er habe viele positive Rückmeldungen für seine Aktion bekommen, berichtet Uwe Schulze. "Das ist für mich ein Zeichen dafür, dass sie von einer großen Zahl von Bürgern als richtig empfunden wird", sagt Schulze. Jetzt heiße es zunächst, die Ergebnisse der Schadstoff-Analyse abzuwarten. Parallel werde er ein Schreiben an Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse und die Fraktionen im Buchholzer Stadtrat vorbereiten und mit den Ergebnissen aus der Schweiz versenden, kündigt Schulze an. Man habe jetzt noch die Möglichkeit, für die späteren Generationen eine gesunde Basis zu schaffen. Schulze: "Diese Möglichkeit dürfen wir uns nicht entgehen lassen. Wir dürfen über das Handeln der Politik beim Landschafts- und Naturverbrauch nicht nur nachdenken, sondern müssen einen Wandel herbeiführen."