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Warum dauert die Entsorgung so lange?

Dieser Unrat in der Feldmark sorgt für reichlich Gesprächsstoff (Foto: archiv / Gremke)

Unmut in Dibbersen: Müllberg liegt immer noch am Feldweg / Kritik von Ortsbürgermeister Horend

os. Dibbersen. In Dibbersen ist die Tat eines unbekannten Umweltfrevlers, der einen ganzen Hausstand in der freien Natur entsorgt hat (das WOCHENBLATT berichtete), das Gesprächsthema Nummer eins. Dass der Unrat auch fast zwei Wochen nach der Tat noch immer an dem Feldweg liegt, sorgt für Unmut. "Es ist ein großes Ärgernis, dass die Entsorgung durch die zuständigen Stellen so lange dauert", kritisiert Ortsbürgermeister Christian Horend.
Bereits am 11. August meldeten Bürger aus Dibbersen die Verschmutzung an Horend. Über die Müll-Hotline (Tel. 04181-214444) gab der CDU-Politiker die Meldung noch am selben Tag an die Stadt Buchholz weiter. Erst drei Tage später gab es eine Rückmeldung, dass die Stadt nicht zuständig sei und die Mängelmeldung an den Landkreis Harburg weitergegeben wurde. Weitere zwei Tage später telefonierte Horend mit der "Betriebsgemeinschaft Straßen" (BGS) des Landkreises Harburg. Er habe zur Antwort bekommen, dass erst geklärt werden müsse, an welcher Stelle der Müll liege, berichtet Horend: "Dabei enthielt die Mängelmeldung sowohl eine textliche Beschreibung als auch die GPS-Koordinaten." Nach dem Hinweis der BGS, man sei durch die Sturmschäden stark ausgelastet, habe man ihm versprochen, dass sich zeitnah ein Mitarbeiter um die Entsorgung kümmern werde, berichtet Horend. Fünf Tage später war bis Redaktionsschluss immer noch nichts geschehen.