Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Stammtisch für Versicherungsopfer

"Verein Direktversicherungsgeschädigte" (DVG) will Netzwerk ausweiten

(os). Im Jahr 2015 begann der "Verein Direktversicherungsgeschädigte" (DVG) mit rund 50 Mitgliedern. Mittlerweile sind es bundesweit mehr als 2.000 Mitglieder, Tendenz stark steigend. Jetzt will der DVG, zu dem zahlreiche Bürger aus den Landkreisen Harburg und Stade gehören, sein Netzwerk ausbauen und richtet einen Stammtisch in Hamburg ein. Das erste Treffen findet am kommenden Mittwoch, 23. Januar, ab 18 Uhr im Restaurant Fischerhaus (St. Pauli Fischmarkt 40, 20359 Hamburg) statt. Zur besseren Planung werden Interessenten gebeten, sich bei Herbert Heins aus Hollenstedt (Landkreis Harburg) unter gmg-heins@online.de anzumelden.
Wie berichtet, sehen sich bundesweit bis zu acht Millionen Rentner, viele in den Landkreisen Harburg und Stade, durch das „Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GMG), das im Jahr 2004 unter Ägide der SPD-Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt beschlossen wurde, betrogen. Arbeitgeber hatten für ihre Arbeitnehmer eine Direktversicherung abgeschlossen. Die von den Arbeitnehmern einbehaltenen Teile des Bruttogehaltes wurden mit einer pauschalierten Lohn- und Kirchensteuer sowie dem gültigen Arbeitnehmeranteil belegt. Bei der Auszahlung der Lebensversicherung mussten die Neu-Rentner dann noch einmal zahlen - und zwar die vollen Kranken- und Pflegekostenversicherungssätze. Viele Bürger müssen in Raten über einen Zeitraum von zehn Jahren fünfstellige Summen bezahlen.
• Weitere Infos gibt es online unter www.dvg-ev.org.