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Buchholz 08 ringt Altona 93 nieder

08-Offensivmann Luca Knobloch (re.) braucht nicht mehr in den Zweikampf mit Altonas Seyhmus Atug zu gehen: Schiedsrichter Jarno Wienefeld hat bereits abgepfiffen
(cc). Fußball-Oberligist TSV Buchholz 08 steht in Runde vier des Oddset-Pokals. Die Elf von Trainer Thorsten Schneider kämpfte am Dienstagabend vor 480 Zuschauern den Regionalliga-Absteiger Altona 93 durch das „goldene Tor“ von 08-Youngster Can Kömürcü mit 1:0 nieder und darf weiterhin vom DFB-Pokal träumen. „Dieser Sieg war auch für den Kopf wichtig“, sagte Schneider mit Blick auf das Oberliga-Heimspiel am Sonntag gegen Wedel.
Seit drei Jahren haben die 08-Fans ihre Mannschaft nicht mehr in einem Pokal-Heimspiel gesehen. Zuletzt gab es 2015 eine Halbfinalniederlage im Elfmeterschießen gegen SC Condor.
Auch diesmal war es eine nervenaufreibende Partie über 90 Minuten. Jubeln konnten die Buchholzer Fans schon nach elf Minuten. Mit der ersten Chance der Hausherren fiel auch das „goldene Tor“. Ahmed Ali Abdurahman hatte auf Außen einen steilen Pass aufgenommen und den Ball zurück auf Can Kömörcü gespielt, der eiskalt aus zwölf Metern zum 1:0 für die Buchholzer traf.
In der Folgezeit wurden die Gäste offensiver und bekamen mehr Spielanteile. Der Ex-Regionalligist spielte jedoch zu umständlich. Zudem fehlte ihm im Sturm die Durchschlagskraft. Mit einer defensiven Topleistung rettete Buchholz 08 das 1:0 in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Altona noch einmal den Druck, kam aber zu keinem Treffer. Denn die langen Bälle verfehlten entweder das Buchholzer Gehäuse oder landeten in den Händen des aufmerksamen 08-Keepers Lennart Brückner.
In der Schlussphase machte Altona 93 noch einmal Power, um noch zum Ausgleich zu kommen. Richtig knapp wurde es in der 89. Minute: Plötzlich stand der Altonaer Beytullah Atug frei vor dem TSV-Tor, konnte aber seine Chance nicht nutzen. Zuvor hätten Luca Knobloch und Marc Eisenberg für eine frühe Entscheidung sorgen können. Aber erst konnte Knobloch den Ball aus fünf Metern nicht in die Maschen setzen, dann traf Eisenberg nur das Außennetz. „Ein 2:0 hätte ich mir schon gewünscht“, so Thorsten Schneider nach dem Abpfiff: „Aber insgesamt haben wir heute auch nicht viel zugelassen. Unser Gegner wird nach seinem Abstieg und einem komplett neuen Kader auch in der Oberliga oben mitmischen.“
• Am Sonntag, 12. August, ist der Wedeler TSV in Buchholz zu Gast. Anpfiff: 14 Uhr, Otto-Koch-Kampfbahn, Seppenser Mühlenweg 44.