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Drei Sportler - ein Ziel

Das Team "Salzwasserathleten": (v. li.) Reiner Wieneke, Sönke und Max Stüfen (Foto: Wieneke)

Triathlet Reiner Wieneke bestreitet auch 2019 wieder eine Ironman-Staffel - mit Vater und Sohn Stüfen

os. Buchholz. "Ich will nicht ausschließen, so einen Wettbewerb noch einmal zu machen. Das war der Hammer!" Das sagte Triathlet Reiner Wieneke (67), nachdem er im vergangenen Jahr mit Dr. Rainer Brase aus Jesteburg und Dr. Jochen Menzel aus Asendorf als Staffel beim Ironmanwettbewerb "Ostseeman" in Glücksburg teilgenommen hatte. Gesagt, getan: Auch 2019 wird der ehemalige Berufsschullehrer aus Buchholz in Schleswig-Holstein an den Start gehen, dieses Mal mit dem Vater-Sohn-Gespann Sönke (53) und Max (21) Stüfen aus Bargteheide (Schleswig-Holstein). "Ich freue mich total auf das Projekt", sagt Reiner Wieneke. Er wird am 4. August wieder den 180 Kilometer langen Rennradpart übernehmen. Sönke Stüfen beginnt den Wettbewerb mit dem 3,86-km-Schwimmen, Max Stüfen beschließt den Ironman mit dem Marathonlauf über 42,195 Kilometer. Das Trio hat sich den Namen "Salzwasserathleten" gegeben.
Der Kontakt zu Sönke Stüfen kam durch Zufall über Wienekes Schwiegersohn Christian Wildhagen zustande, der wie Stüfen bei der Stromnetz Hamburg GmbH arbeitet. Das Gespräch kam auf den "Ostseeman", ab da war es ein Selbstgänger. Vater und Sohn Stüfen starten für den Verein TSV Bargteheide-Tri in der Regionalliga und betreiben den Sport leistungsorientiert. Musikstudent Max Stüfen war schon Junioren-Landesmeister im Straßenlauf. Die Ziele sind formuliert: Sönke Stüven peilt auf der Schwimmstrecke eine Zeit zwischen 1:08 und 1:10 Stunden an, Wieneke will die 180 Rad-Kilometer in einer Zeit zwischen sechs und 6:15 Stunden absolvieren, Max Stüfen hofft auf eine Marathonzeit unter drei Stunden.
Ihre Vorbereitung werden die drei Staffelmitglieder weitgehend selbstständig absolvieren, den Triathlon auf der Olympischen Distanz in den Vierlanden am 2. Juni wollen die Sportler dafür nutzen, um ihre Form und die Wechsel zu testen.
Dass Reiner Wieneke überhaupt wieder an Ausdauersport denken kann, verdankt er auch seiner Physiotherapeutin Angela Titulski aus Quarrendorf und Heilpraktikerin Anke Schweitzer aus Norderstedt. Zum Ende der abgelaufenen Saison klagte der Buchholzer über anhaltende Schmerzen am Fuß. Kein Wunder: Wie die Untersuchungen ergaben, hatte sich Wieneke einen Teilriss der Achillessehne zugezogen. Dank der Hilfe von Titulski und Schweitzer kam Wieneke um eine Operation herum und kann jetzt langsam wieder sein Trainingspensum steigern. In der Hochphase wird er wieder 400 bis 420 Kilometer pro Woche auf dem Rennrad sitzen.
Die "Salzwasserathleten" treten für sauberen Sport ein. Sie werben für die Aktion "Alles geben, nichts nehmen" der Nationalen Antidoping-Agentur (NADA). Reiner Wieneke: "Für uns ist es selbstverständlich, dass wir keine leistungssteigernden Substanzen nehmen."