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McEvoy holt die Trophäe

Der Engländer Richard McEvoy mit der Siegertrophäe (Foto: PEO S.v. Sengel)

GOLF: 39.000 Zuschauer auf der Anlage in Winsen – Lokalmatador Benedict Staben auf Platz 72

(cc). Der überraschende Sieger nach vier Tagen Golf in Winsen war der 39-jährige Engländer Richard McEvoy (277 Schläge, -11), der den Kontakt zu seinen Konkurrenten nie abreißen ließ, und auch am Schlusstag mit einem Birdie am letzten Loch die Nerven behielt und den Sieg beim 40. Posche European-Open holte. Prämie: 333 330 Euro!
„Es war eine enge und spannende Auseinandersetzung an der Spitze der Porsche European Open in Green Eagle Golf Courses. Entschieden wurde das Turnier erst auf dem 18. Grün zu Gunsten von Richard McEvoy“, berichtet Pressesprecher Klaus Wäschle: „Über den ganzen Tag taten sich die Führenden schwer sich einen entscheiden Vorsprung herauszuarbeiten. Ihr Tagesergebnis pendelte immer nur um Pars.“
Unbeeindruckt davon spielten sich einige Akteure, die in Lauerstellung lagen, nach vorne. Vor allem der deutsche Amateur Allen John (30, Wiesloch) wurde von den zahlreichen Zuschauern auf Loch 18 begeistert gefeiert. Ihm gelang eine sensationelle Runde von 67 Schlägen (-5). Er wurde am Ende Zweiter, konnte aber als Amateur nach den Regeln kein Preisgeld kassieren. Rang zwei teilte er sich mit dem Schweden Christofer Blomstrand und dem jungen Italiener Renato Paratore. Der Japaner Hideto Tanahiro schob sich mit 69 Schlägen zusammen mit Romain Wattel aus Frankreich auf den fünften Rang vor. Die US-Stars Patrick Reed (281 Schläge, -7) und Bryson DeChambeau (-6) sind auf der Schlussrunde eingebrochen.
Lokalmatador Benedict Staben konnte sich nicht im Spitzenfeld platzieren – belegte am Ende auf seinem Heimatplatz Rang 72. Obwohl der 28-jährige Golfprofi, der dem Hamburger Land- und Golfclub Hittfeld angehört, nach der ersten Runde mit einem Ergebnis von fünf unter Par bester Deutscher war. Diesen sensationellen zweiten Rang konnte er aber nicht halten, und verlor den Anschluss an die Spitze. „Die extreme Hitze und die kurzen Nächte haben viel Energie gekostet. Die hohen Temperaturen machtem dem Körper zu schaffen“, berichtete Benedict Staben dem WOCHENBLATT: „Für mich persönlich habe ich das Ergebnis gezogen, dass ich gut genug bin, mit den besten der Welt mitzuhalten.“
Auch 2019 soll das Turnier in Winsen bleiben – allerdings soll es in den September verlegt werden.