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Reifenschaden und kaputte Luftpumpe

Nach dem Wettkampf traf Reiner Wieneke (li.) den Tagesschau-Sprecher Thorsten Schröder vom Veranstalter FC St. Pauli (Foto: privat)

Triathlon mit Hindernissen für Reiner Wieneke

os. Buchholz. "Ich mache seit fast 40 Jahren Triathlon, aber so etwas ist mir noch nicht passiert." Das berichtet Senioren-Triathlet Reiner Wieneke (66) aus Buchholz. Bei den Hamburger Landesmeisterschaften über die Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 km Rad fahren, 5 km Laufen) im Stadtpark ging für Wieneke auf der Radstrecke so ziemlich alles schief. Aufgrund fehlender Konkurrenz reichte es am Ende trotzdem zum Meistertitel.
Nachdem das Schwimmen im Stadtparksee für Wieneke "bombastisch" verlief, begannen auf der Radstrecke auf der ersten von fünf Vier-Kilometer-Runden die Probleme: Der Reifen verlor Luft. Wieneke reagierte und wechselte flink den Schlauch. Als der ehemalige BBS-Lehrer aufpumpen wollte, zerbrach die Luftpumpe in zwei Teile. "Ich dachte nur, dass das jetzt nicht wahr sein darf", berichtet Wieneke. Kurzerhand schulterte er sein Rad und lief rund einen Kilometer bis zur nächsten Servicestelle. Eigentlich wollte der Sportler danach aufgeben, hatte schon den Transponder zurückgegeben. Dann aber machte Wieneke weiter, "mit reichlich Wut im Bauch". Am Ende erreichte der Buchholzer das Ziel, zwar in miserabler Zeit (1:52:17 Stunden), aber glücklich sich durchgebissen zu haben.
Nächster Start für Wieneke ist am 14. Juli bei der Aquathlon-WM (3 km Schwimmen, 120 km Rad fahren) in Dänemark. Und danach steht im 5. August die Ironman-Staffel in Glücksburg gemeinsam mit Schwimmer Rainer Brase und Läufer Jochen Menzel auf dem Programm (das WOCHENBLATT berichtete).