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Triathlon: Vorsatz hält nur für einen Tag

Max Grünewald (2. v. li.) auf der Laufstrecke bei der "Challenge Roth" (Foto: privat)

Max Grünewald (Blau-Weiss Buchholz) stark bei Ironman-Premiere in Roth

os. Buchholz. Der erste Gedanke von Triathlet Max Grünewald (Blau-Weiss Buchholz, BW) nach dem Zieleinlauf beim Ironman in Roth (Bayern) war: "Das mache ich nächstes Jahr auf keinen Fall wieder." Sein Vorsatz hielt nicht lange: Schon am nächsten Tag meldete sich der Ausdauerathlet für die "Challenge Roth" im kommenden Jahr an - zu gut lief die Langdistanz-Premiere für Grünewald. Der Starter der Klasse M30 benötigte für 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 km Radfahren und den anschließenden Marathonlauf (42,195 km) 10:13:59 Stunden. Als Ziel hatte sich der BW-Triathlet eine Zeit von 10:30 Stunden gesetzt.
Schon auf der Schwimmstrecke zahlte sich die anstrengende Trainingsarbeit für Max Grünewald aus. Nach 1:10:44 Stunden stieg er aus dem Wasser, so schnell war Grünewald noch nie gewesen. Auf der Radrunde, die zweimal zu durchfahren war, habe sein Verstand gesagt: "Nimm ein wenig Geschwindigkeit raus, du musst noch einen Marathon laufen", berichtet der BW-Athlet. Am Ende habe aber der sportliche Eifer gesiegt, sodass eine starke Radzeit von 5:18:02 Stunden stand. Beim abschließenden Marathon nahm Max Grünewald nach rasantem Beginn dann tatsächlich ein bisschen Tempo raus, um gleichmäßig ins Ziel zu laufen - mit einer Marathonzeit von 3:35:48 Stunden. Im Ziel war Grünewald überglücklich: "Ich konnte nicht glauben, dass ich immer noch stehen kann."
Den Sieg in Roth holte der Weltmeister von 2014, Sebastian Kienle. Er benötigte für die Strecke 7:46:23 Stunden.