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Voltigierer triumphieren

Das erfolgreiche Team Grevelau-Winsen mit Trainerin Gunda Sievers (li., die "Palmiro" am Halfter hält (Foto: Solinske)

VOLTIGIEREN: Team Grevelau-Winsen feiert Platz zwei beim Pokalturnier in Zweibrücken

(cc). "Damit hat unsere Mannschaft ein Stück Vereinsgeschichte geschrieben", strahlte Trainerin Gunda Sievers. In zwei spannenden Umläufen gewann die Voltigiermannschaft vom Pferdesportverein Grevelau-Winsen auf Rang zwei der M-Gruppen beim Deutschen Voltigierpokal die Silbermedaille. Außerdem wurde das Team mit dem Kür-Pokal geehrt, weil es beim Turnier die beste Kür präsentiert hatte.
"Die Mannschaft hatte ein klares Ziel. Denn sie wollte unbedingt das Finale der besten 14 Gruppen erreichen", berichtete Gunda Sievers: "Im letzten Jahr wurde die Finalteilnahme ganz knapp verpasst." Diesmal belegte die Mannschaft schon im ersten Umlauf nach einem technisch ausgereiften Pflichtprogramm den zweiten Platz, der in der leistungsstark besetzten dritten Abteilung. "Plötzlich herrschte vor der Kür eine große Nervosität im Team," berichtete Sievers. "Dann wurden aber die Erwartungen aller Beteiligten bei Weitem übertroffen."
Der 15-jährige Wallach "Palmiro" präsentierte sich an der Longe seiner Eigentümerin Gunda Sievers souverän und bot damit seinen Voltigierern die Voraussetzungen, ihre Bestleistung abzurufen. Damit begeisterten sie nicht nur das Publikum und viele Freunde zuhause am Livestream, sondern auch die Richter und wurden mit der Traum-Wertnote 7,965 für die Kür belohnt. Denn sie hatten von insgesamt 28 Gruppen aus ganz Deutschland die beste Kürleistung präsentiert, und sind damit mit der Wertnote 6,934 in das Finale eingezogen.
Im Finale konnten sich die Grevelauer steigern, nachdem vorher schon die Pflicht sicher präsentiert wurde. "Bei der Kür wurden wir offenbar von allen Zuschauern auf der Tribüne angefeuert", freute sich Sievers: "Wir hatten das Gefühl, dass sich alle auf unsere Kür freuten."
Die Mannschaft präsentierte erneut eine sichere, technisch korrekte und ausdruckstarke Kür, und wurde dafür im offenen Richtverfahren zweimal mit der Höchstnote 10,0 belohnt. Insgesamt wurde die Kür mit der Traumnote 8,541 bewertet. Das war der zweite Platz in der Gesamtwertung. Den Sieg sicherte sich die gastgebende Mannschaft von der VRG Südwestpfalz. Das das Team Grevelau in beiden Umläufen die Kür gewinnen konnte, erhielt es bei Meisterehrung den Kürpokal. Eine besondere Ehrung gab es für Johannes Wenck, der von insgesamt 112 Starter die drittbeste Pflicht im Finale präsentierte. "Diesen großartigen Erfolg verdankt das Team vor allem seinen Co-Trainern Annika Richter, Anna Riech und Malte Peters, die Großartiges geleistet haben", lobte Gunda Sievers, die zugleich Vorsitzende des Vereins ist.