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Für Elektro-Mobilität gerüstet: Kfz-Innung im Kreis Harburg

Ulf Ackermann vom Technologiezentrum Lüneburg stellte die übertriebliche Lehrlingsausbildung vor
ah. Landkreis. Das Thema E-Mobilität und die dafür notwendige überbetriebliche Ausbildung war das Hauptthema der Herbst-Sitzung der Kfz-Innungsversammlung des Kreises Harburg auf dem Hof Oelkers in Wenzendorf. Obermeister Joachim Czychy hatte Ulf Ackermann vom Technologiezentrum Lüneburg der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade als Referenten eingeladen. 
Dieser erläuterte die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU). Ackermann gab einen umfassenden Überblick über die theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalte des Hochvolt-Lehrgangs (K4/15). Ulf Ackermann wies darauf hin, wie wichtig die Ausbildung zum System- und Hochvolttechniker sei. Die Auszubildenden würden an den drei Standorten von jeweils drei Kfz-Ausbildungsmeistern unterrichtet. Sinnvoll sei eine Teilnahme an der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung erst im vierten Ausbildungsjahr, kurz vor der Abschlussprüfung, da die jungen Menschen dann erst über das notwendige Wissen verfügten. Er stellte die verschiedenen Hochvolt-Qualifikationen vor. Lehrlingswart Marco Lohmann und Stephan Balzer forderten die Kfz-Betriebe auf, mehr Auszubildende mit der Fachrichtung Hochvolttechnik bei der Berufsschule anzumelden, so dass die Ausbildung vollständig in der Region erfolge. 
Joachim Czychy ehrte den Betrieb "Autohaus Hanstedt" zum 50-jährigen Jubiläum und den Betrieb von Jürgen Peters & Helmut Peters" zum 25-jährigen Bestehen.
Der Obermeister wies in seinem Vortrag auf die aus der Sicht der Kfz-Branche nicht befriedigende Situation in der Dieselfrage hin. Aus der Sicht des Kraftfahrzeuggewerbes sei eine Hardware-Nachrüstung für Euro 5-Dieselfahrzeuge die beste Lösung. 
Joachim Czychy betonte die Attraktivität der Ausbildung im Kfz-Gewerbe, das innovativ und zukunftsorientiert sei. Die Elektromobilität werde weiter wachsen. Auf dieses müssten sich die Autohäuser einstellen.