Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Therapiepfad für alle Sinne

Soll die Sinne anregen: der neue Therapiepfad in Buchholz
 
Weihten den Therapiepfad ein: Dorit Heins (Volksbank Lüneburger Heide) und Mathias Garms (Reha Friedehorst)

Neues Angebot zum zehnjährigen Bestehen der Reha-Aktiv Friedehorst gGmbH in Bucholz

os./nw. Buchholz. In diesem Jahr feiert die Reha-Aktiv Friedehorst gGmbh in Buchholz ihr zehnjähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde das umfangreiche therapeutische Angebot um einen Sinnes- und Therapiepfad erweitert, der am vergangenen Mittwoch an der Einrichtung an der Brauerstraße 1a im Gewerbegebiet Vaenser Heide II eingeweiht wurde.
In Eigenregie und unter Berücksichtigung moderner physiotherapeutischer Ansätze wurde ein Parcours geschaffen, der es den betroffenen Menschen ermöglicht die sensomotorischen Fähigkeiten zu trainieren und dabei gleichzeitig die Sinne anzuregen. Auf einem kleinen Rundweg laufen die Patienten u.a. über Steine, Holzspäne und Tannenzapfen. "In dieser Anlage steckt sehr viel Arbeit. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben", sagte Mathias Garms, Geschäftsführer der Reha-Aktiv Friedehorst gGmbh, bei der Einweihung. U.a. beteiligten sich die Volksbank Lüneburger Heide und zwei Arztpraxen an der Finanzierung des Therapiepfades. "Dieser Pfad bereichert unser therapeutisches Angebot sehr", betonte Garms.
Die ersten Erfahrungen aus der Praxis zeigten die hohe Akzeptanz und die Wirksamkeit dieses ergänzenden therapeutischen Angebotes. Die gute Zusammenarbeit der einzelnen Professionen innerhalb der Bauphase bestätigte den Ansatz des Teams von Reha-Aktiv Friedehorst, nach dem sich multiprofessionelle Teamarbeit ergänzt und zu einem guten Ergebnis führt.
Reha-Aktiv Friedehorst bietet ein aufeinander abgestimmtes Rehabilitationskonzept für Menschen mit einer erworbenen neurologischen Schädigung an. Die am häufigsten auftretenden Krankheitsbilder sind das Schädelhirntrauma, der Schlaganfall, Epilepsie, Tumorerkrankungen und Multiple Sklerose. Neben der Überwindung der eingetretenen Funktionsbeeinträchtigungen stellt die Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt die wesentliche Zielsetzung der Rehabilitation dar. Dabei haben die Betroffenen verschiedenste Schwierigkeiten zu überwinden, um sich beruflich neu zu orientieren und sich auf eine neue berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Untergebracht sind die Menschen u.a. in einem Gebäude mit 23 Zimmern in Sichtweite zum Einkaufszentrum an der Hamburger Straße.
Reha-Aktiv verfolgt einen multiprofessionellen Ansatz. Mittels differenzierter Förderdiagnostik, individueller Förderplanung und spezieller Berufsförderung sowie begleitender Therapie werden im Rahmen der Rehabilitationsmaßnahmen die mentalen, emotionalen und physischen Fähigkeiten der betroffenen Menschen substanziell gestärkt.
Von Anfang an wird an sinnstiftenden Arbeitsprozessen, mit denen sich die betroffenen Menschen identifizieren können und die in Verbindung zur realen Wirtschaft stehen, die Arbeitsfähigkeit aktiv erprobt und es werden individuelle Ziele entwickelt. Beispielsweise bereitet ein Team von Rehabilitanden unter Anleitung des Berufspädagogen täglich ein frisches Mittagsmenü zu, u.a. mit Produkten aus dem hauseigenen Garten.