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Die Buxtehuder Feuerwehr ist fit

Mit dem Fuhrpark der Feuerwehr, hier beim Tag der offenen Tür vom Zug 1, ist der Stadtbrandmeister zufrieden Fotos: archiv
Stadtbrandmeister Horst Meyer über Ausrüstung und Ausrücken

tk. Buxtehude. Für die Hansestadt ist erstmals ein Brandschutzbedarfsplan aufgestellt worden, der künftig alle vier Jahre fortgeschrieben wird. Unterm Strich ist das Ergebnis ausgesprochen erfreulich: Die Personalstärke der Feuerwehr ist gut und die Zahl der Fahrzeuge ist auf dem erforderlichen Stand.
Feuerwehr aktuell
Der Tatsache geschuldet, dass viele der Freiwilligen bei der Feuerwehr anderswo arbeiten, müsse aber sicher gestellt werden, dass tagsüber genug Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen. "Das erreichen wir durch die Alarm- und Ausrückordnung", erklärt Buxtehudes Stadtbrandmeister Horst Meyer.
Beispiel: Wenn es am Tag in Immenbeck brennt, rücken sowohl die Feuwehren aus Immenbeck und Ovelgönne aus und zusätzlich zum Beispiel ein Zug aus Buxtehude. So sei jederzeit gewährleistet, dass es genug Atemschutzgeräteträger gebe, sagt Meyer. Diese Strategie sei immer detaillierter ausgearbeitet worden und werde ständig verfeinert. Insgesamt sei die Personalsituation aller Feuerwehren in Buxtehude und den Ortsteilen erfreulich: Seit zehn Jahren liege die Personalstärke konstant bei 380 bis 389 Mitgliedern. "Wir haben noch keine Probleme", freut sich der Feuerwehrchef.
"Bei den Fahrzeugen kann ich mich überhaupt nicht beklagen", sagt der Stadtbrandmeister. In Buxtehude sei es der Regelfall, dass es nach 25 Jahren eine Ersatzbeschaffung gebe. Aktuell sind das ein Großtanklöschfahrzeug sowie ein Rüstwagen. Solche Investitionsprojekte brauchen eine ausreichende Vorlaufzeit, so der Feuerwehrchef.
Am Beispiel des Rüstwagens macht Horst Meyer deutlich, dass der Kauf eines solchen Fahrzeugs nicht "mal eben" erledigt ist. Ein Beispiel: Spreizer und Schere auf alten Fahrzeugen waren früher 150 bis 180 Kilogramm schwer. Heute gebe es Akku-Geräte mit einem Gewicht von ungefähr 15 Kilogramm. "Im Einsatz natürlich sehr viel handlicher", sagt der Stadtbrandmeister. Doch ehe so etwas angeschafft wird, wird es von erfahrenen Feuerwehrkräften ausprobiert. "Man muss die Dinge selbst sehen und anwenden können."